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Mi., 06.03.2019

DFB unterstützt SCP-Nachwuchszentrum mit 400.000 Euro Dritter Stern

Paderborns NLZ-Leiter Christoph Müller.

Paderborns NLZ-Leiter Christoph Müller. Foto: SCP

Paderborn(WB/MR). Der SC Paderborn hat Post vom Deutschen Fußballbund (DFB) bekommen: Das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) erhielt drei Sterne – die höchste Auszeichnung. Das bedeutet für den Zweitligisten vor allem finanziell eine weitere Entlastung.

Der Nachwuchsbereich, den sich der SCP in der vergangenen Spielzeit immerhin eine Million Euro kosten ließ, erhält zum Ende der Saison etwa 400.000 Euro vom DFB. Zum Vergleich: In der 3. Liga gab es nur 50.000 Euro, im letzten Zweitligajahr 2015/16 erhielten die Ostwestfalen 300.000 Euro vom DFB. Damals hatte das NLZ der Paderborner allerdings auch nur zwei Sterne.

»Diese Zertifizierung bestätigt unseren Paderborner Weg. Die gezielte Weiterentwicklung der internen Strukturen und die Zusammenarbeit mit den beiden Paderborner Eliteschulen des Fußballs Reismann-Gymnasium, Lise-Meitner-Realschule;d.Red. haben zu dem erfolgreichen Ergebnis beigetragen«, sagte Manager Markus Krösche. NLZ-Leiter Christoph Müller dankte den Beteiligten und versprach: »Wir verstehen diese Bewertung auch als Ansporn, die hohe Qualität in unserem Nachwuchsbereich fortzuschreiben und weiter auszubauen.«

Verletzte bei Training wieder dabei

Die Profis des SCP begannen gestern mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Samstag bei Erzgebirge Aue. Der seit knapp drei Wochen verletzte Spielmacher Philipp Klement (Adduktoren) wird in dieser Woche seine Trainingseinheiten steigern, seine Rückkehr in den Kader ist aber offen. »Ich möchte schon relativ sicher sein, dass da nichts mehr passiert, deshalb plane ich im Moment noch nicht mit ihm«, sagte Trainer Steffen Baumgart. Die Tendenz geht deshalb in diesem Fall eher in Richtung weitere Spielepause.

Auch einer der drei Innenverteidiger muss am Samstag aussetzen. »Niemand ist gesperrt, alles ist offen, und jetzt muss ich wieder aus drei zwei machen«, sagte Baumgart und ergänzte: »Hier geht es schon lange nicht mehr darum, wer besser oder schlechter ist. Ich kann mich auf alle drei verlassen.« Beim 1:0-Sieg im Hinspiel durfte das Trio sogar komplett ran: Christian Strohdiek und Sebastian Schonlau spielten an, Uwe Hünemeier kam in der Schlussminute.

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