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Do., 07.03.2019

2. Bundesliga: Der FC Erzgebirge Aue stellt Co-Trainer Robin Lenk frei Unruhe beim nächsten SCP-Gegner

Es brodelt beim kommenden Paderborner Gegner: Co-Trainer Robin Lenk ist von seinem Klub FC Erzgebirge Aue freigestellt worden.

Es brodelt beim kommenden Paderborner Gegner: Co-Trainer Robin Lenk ist von seinem Klub FC Erzgebirge Aue freigestellt worden. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Paderborn (WB/MR). Trotz des jüngsten 3:0-Siegs beim neuen Schlusslicht SV Sandhausen scheint das Klima bei Paderborns kommendem Gegner empfindlich gestört zu sein: Erzgebirge Aues Co-Trainer Robin Lenk wurde gestern bis zum 30. Juni freigestellt.

»Zu der Personalentscheidung werden aus vereinsinternen und rechtlichen Gründen keine weiteren Angaben gemacht«, teilten die Sachsen mit. Chefcoach Daniel Meyer wird zunächst von Carsten Müller, dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, unterstützt. Lenk saß zuletzt schon im Nachholspiel gegen Köln (0:1) und beim Sieg in Sandhausen nicht auf der Bank. Er sei »erkrankt und in ärztlicher Behandlung«, hieß es da von Klubseite. Lenk hatte seine Trainerlaufbahn als Co-Coach des Ex-Paderborners Pavel Dotchev begonnen, der Erzgebirge Aue 2015 zurück in die 2. Liga geführt hatte.

Pröger benötigt eine Pause

Dass Paderborns Senkrechtstarter Kai Pröger eine Pause benötigt, wurde bei der 0:1-Niederlage am Samstag gegen den FC St. Pauli deutlich. Der 26-jährige Wintereinkauf aus der Regionalliga (RW Essen) hatte zuletzt fünfmal in Folge in der Startelf gestanden (zwei Treffer). Doch der Sprung von Liga 4 in Liga 2 hat an den Kräften des Außenstürmers gezehrt. Trainer Steffen Baumgart wollte einen Wechsel auf der rechten Außenbahn zum Auswärtsspiel am Samstag in Aue nicht ausschließen: »Es geht aber nicht um ein Ja oder Nein bei Kai. Jimmy Christopher Antwi-Adjei; d.Red. und Tobi Tobias Schwede; d.Red. haben es gut gemacht und hätten deshalb eine Chance verdient.«

Schwede kam gegen die Hamburger nach einer Stunde für Pröger, Antwi-Adjei hingegen musste über die gesamten 90 Minuten zuschauen. »Es könnte auch passieren, dass einer der drei gar nicht mit nach Aue fährt«, machte Baumgart deutlich. Antwi-Adjei, der in den vergangenen sechs Partien insgesamt nur 39 Minuten auf dem Platz stand, dürfte aber nicht gefährdet sein. Baumgart: »Er hätte es schon gegen St. Pauli verdient gehabt, von Beginn an reinzukommen.«

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