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Mo., 18.03.2019

Kommentar zum SC Paderborn Nach der Pflicht folgt die Kür

Die Anhänger des SC Paderborn bejubeln das 3:1 über den FC Ingolstadt, mit dem heimische Zweitligist die 40-Punkte-Marke geknackt hat.

Die Anhänger des SC Paderborn bejubeln das 3:1 über den FC Ingolstadt, mit dem heimische Zweitligist die 40-Punkte-Marke geknackt hat. Foto: Wolfgang Wotke

Von Von Peter Klute

Paderborn (WV). Im vierten Anlauf hat es geklappt. Was gegen Magdeburg, St. Pauli und Aue nicht gelungen war, holte der SC Paderborn mit dem 3:1 gegen Ingolstadt nach. Die 40-Punkte-Marke, die für den Klassenerhalt als verbindlich geltende Schallmauer, ist geknackt.

Vor zwei Jahren drohte Regionalliga, jetzt kann man bedenkenlos planen

Dass der Aufsteiger acht Spieltage vor Saisonende mit nunmehr 41 Zählern auf dem Konto bedenkenlos die neue Serie in der 2. Bundesliga planen kann, ist in Anbetracht der Tatsache, dass dem Verein vor knapp zwei Jahren die Regionalliga drohte, ein riesiger Erfolg, den man gar nicht genug würdigen kann. Die Pflicht ist erfüllt, jetzt kommt die Kür.

Für die Mannschaft war der Dreier gegen den Tabellenletzten besonders wichtig, weil er die kleine Ergebniskrise von drei Spielen ohne Sieg beendete und wieder neues Selbstvertrauen für den Saisonendspurt gibt. Schien das Aufstiegsrennen nach dem 1:2 vor einer Woche in Aue bei neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz beendet, glimmt jetzt wieder ein Fünkchen Hoffnung. Aus neun macht sechs und bei einem Sieg nach der Länderspielpause beim Dritten Union Berlin wären es nur noch drei. »Wenn wir das schaffen, können wir uns über den Aufstieg unterhalten«, sagte Christopher Antwi-Adjei und damit richtete der Doppeltorschütze von gestern den Blick zwei Wochen voraus.

Kritik von Krösche zeigt, wie hoch die Erwartungen geworden sind

Am 30. März geht es zum ersten von zwei Auswärtspunktspielen in Folge in die Alte Försterei. Das Spiel des Jahres steigt drei Tage später in der Benteler-Arena, wenn der Hamburger SV zum Viertelfinale des DFB-Pokals vorbeischaut. Der SCP kann zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale einziehen, das würde zusätzlich mit 2,656 Millionen Euro versüßt. Der Einzug in die Runde der letzten Vier gegen den Zweiten der Liga ist keine Utopie, die Kritik von Manager Markus Krösche nach dem Erfolg gegen das Schlusslicht zeigt, wie hoch die Erwartungen geworden sind. Nur mit drei Punkten ist man beim SCP längst nicht mehr zufrieden.

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