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Do., 21.03.2019

Der SC Paderborn und DSC Arminia Bielefeld äußern sich zu dem Entschluss Videobeweis in der 2. Liga – Das sagen die Clubs aus OWL

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Bielefeld/Paderborn/Frankfurt (WB/dpa). In der 2. Fußball-Bundesliga wird zur neuen Saison 2019/2020 der Videobeweis eingeführt. Dies haben die 18 Clubs bei ihrer Versammlung am Donnerstag in Frankfurt/Main beschlossen. Das sagen die Clubs aus OWL zu dem Beschluss.

Steffen Baumgart, Trainer SC Paderborn:

»Wenn der Videobeweis klar geregelt ist, kann er ein wichtiges Hilfsmittel sein. ich befürworte ihn bei den Themen Abseits und Tor. Als Beispiel fällt mir die 1:3-Niederlage von Arminia Bielefeld gegen Magdeburg ein, als ein Magdeburger Spieler vor einem Treffer klar aus dem Abseits kam. Solche Fehler kann man abstellen. Auch wir haben schon Abseitstore geschossen und bekommen. Gegen den Videobeweis bin ich, wenn ein Schiedsrichter auf Foul- und Handspiel entscheidet oder nicht. Das sollte nicht korrigiert werden, weil es sich um eine subjektive Entscheidung handelt.«

Markus Rejek, Finanz-Geschäftsführer Arminia Bielefeld:

»Wir können uns grundsätzlich den Fußball ohne technische Hilfsmittel vorstellen. Aber wir dürfen uns nicht vor entscheidenden Aspekten verschließen: Neben der Wahrung des Qualitätsanspruchs der 2. Liga im Vergleich zur Bundesliga gilt es, besonders den Gerechtigkeitsfaktor zu erhöhen und gleichzeitig den Schutz der Schiedsrichter zu sichern. Daher hat sich auch Arminia Bielefeld für die Einführung des Videobeweises ausgesprochen.«

 

 

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