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Mi., 10.04.2019

Streli Mamba und Gianni Azzinnari sollen Paderborn in Zukunft verstärken SCP-Planung: Auch Fesser kann gehen

Leon Fesser (rechts) wird den SCP verlassen.

Leon Fesser (rechts) wird den SCP verlassen. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB/MR). Dass Streli Mamba vom Drittligisten Energie Cottbus künftig den Angriff des SC Paderborn verstärken wird, gilt als offenes Geheimnis. Der Zweitligist hält sich bei der Personalie rund um den 24-jährigen Stürmer aber weiter bedeckt.

Ebenso ungeklärt ist die Verpflichtung von Gianni Azzinnari (17) aus der U19 von Cosenza Calcio. Der talentierte Außenstürmer hinterließ im Probetraining einen hervorragenden Eindruck, kam aber auch bereits in der Serie B für Cosenza zum Einsatz. Beide Vereine sind sich hier wohl noch nicht über eine Ablösesumme einig.

Mit Fragen nach Spielern, die den Verein verlassen müssen, geht Manager Markus Krösche offensiver um. Fest steht, dass die Verträge von Torwart-Routinier Michael Ratajczak (36) und Innenverteidiger Leon Fesser (Kreuzbandriss) nicht verlängert werden. Wobei mit Ratajczak noch über eine Weiterbeschäftigung als Torwart-Trainer für den Nachwuchsbereich gesprochen wird.

Bei den Perspektivspielern Sascha Heil (19) und Olivér Schindler (19) verzichtet Krösche auf sein Optionsrecht. Auch das Duo wird den Klub verlassen müssen, ebenso Rechtsverteidiger Lukas Boeder (21).

Zukunft von Herzenbruch und Wassey ist unklar

Unklar ist weiterhin die Zukunft von Felix Herzenbruch (26) und Massih Wassey (30). Die beiden zählten im Aufstiegsjahr 2018 zum festen Stamm, stehen beim SCP bis 2020 unter Vertrag, aber ohne sportliche Perspektive. »Daran hat sich nichts geändert, sagt Krösche, der hier aber nicht das Heft des Handelns in der Hand hat.

Fraglich ist auch, was der SCP mit seinen Leihspielern macht. Julius Düker (Eintracht Braunschweig) kommt kaum zum Zug und wird wohl keine Zukunft in Paderborn haben. Anders sieht es bei Felix Drinkuth (SF Lotte), Phillip Tietz (CZ Jena) und Luca Pfeiffer (VfL Osnabrück) aus.

»Alle vier stehen mit ihren Vereinen im Auf- oder Abstiegskampf. Das warten wir ab, dann wird geredet«, sagte Krösche. Ron Schallenberg hat alles geklärt: Der 20-Jährige verlängerte vorzeitig bis 2021 und bleibt noch ein weiteres Jahr beim Regionalligisten SC Verl.

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