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Mo., 06.05.2019

Paderborns Manager hat sich wohl für RB Leipzig entschieden Krösche wird kein Schalker

Markus Krösche Mitte April in der Paderborner Benteler-Arena beim Spiel gegen Duisburg.

Markus Krösche Mitte April in der Paderborner Benteler-Arena beim Spiel gegen Duisburg. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/MR). Paderborns Manager Markus Krösche wechselt nicht als Sportdirektor zum FC Schalke 04. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen ist nun der Weg für RB Leipzig frei.

Wie diese Zeitung bereits am 1. Mai ausführlich berichtete, hatte der 38-Jährige in den vergangenen Wochen mit beiden Vereinen intensive Gespräche geführt. Die Verhandlungen waren sogar schon so weit fortgeschritten, dass sich der Paderborner Ex-Profi nur noch entscheiden musste. Das soll er nach Informationen dieser Zeitung aber am Montag getan haben – auch wenn Krösche erneut mauerte: »Ich werde mich dazu nicht äußern.«

Dabei war es wohl nicht nur das Bauchgefühl, von dem sich Krösche leiten ließ. Für die Leipziger sprach nach Recherchen dieser Zeitung, dass Krösche nun zu einem sportlich intakten und finanziell überragend aufgestellten Verein wechseln kann. Die Sachsen haben sich bereits für die Champions League qualifiziert und stehen am 25. Mai erstmals im Finale des DFB-Pokals. Krösche gilt dort auch ab sofort als Kronprinz von Sportdirektor Ralf Rangnick und muss fortan einen Klub mit unglaublich viel Potenzial weiterentwickeln. Wobei die Leipziger Fußball-Philosophie sehr dem Paderborner Modell ähnelt, wenn auch auf einem ganz anden Niveau: In der Messestadt werden wie beim SCP Talente verpflichtet, die dann den nächsten Entwicklungsschritt machen können.

Vom SCP geht es in die Bundesliga, von RB zu den Topklubs in Europa. Das alles konnte der FC Schalke 04 nicht bieten. Der Klub liegt sportlich mal wieder in Trümmern. »30 Punkte nach 31 Spieltagen sind für Schalke 04 ein Desaster«, sagte Sportvorstand Jochen Schneider nach dem Derbysieg über den BVB. Außerdem hat S04 bislang (fast) alle Manager geschafft. Oder wie es Branchenkenner formulieren: »Schalke frisst Menschen«.

 

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