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Di., 04.06.2019

SC Paderborn geht Kooperation mit den Sachsen ein Nun ist es offiziell: Krösche als Sportdirektor bei RB Leipzig vorgestellt

Markus Krösche verlässt den SC Paderborn.

Markus Krösche verlässt den SC Paderborn. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Paderborn (WB/dpa). Am Dienstag um 11 Uhr ist es offiziell: Der SCP bestätigt den Abschied von Manager Markus Krösche nach RB Leipzig. Der 38-Jährige erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Über die Ablösemodalitäten und Vertragsinhalte vereinbarten die Vereine Stillschweigen. Parallel vereinbarten die beiden Clubs eine langfristige Kooperation im sportlichen Bereich, »mit dem Ziel, sich zu unterstützen und das jeweils vorhandene sportliche Potenzial bestmöglich auszunutzen«.

Einen Nachfolger auf der Position des Geschäftsführers Sport werde der SCP in den nächsten Tagen vorstellen. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen deutet alles auf Martin Przondziono hin.

»Mit dem zweiten Bundesliga-Aufstieg haben wir ein großes Ziel erreicht und in Fußball-Deutschland für eine weitere Überraschung gesorgt. Ich danke dem SCP07 für das Vertrauen und das Verständnis, meinen Vertrag aufzulösen. Allen Beteiligten und insbesondere den Paderborner Fans wünsche ich eine großartige Saison in der Bundesliga und alles Gute für die Zukunft«, verabschiedet sich Markus Krösche.

354 Spiele für den SCP

Markus Krösche war bei seinem ersten Engagement in Paderborn von 2001 bis 2014 als Spieler aktiv und avancierte mit 354 Spielen und 15 Toren zum Rekordspieler des Vereins. Nach seiner Tätigkeit als Co-Trainer bei Bayer 04 Leverkusen übernahm er im März 2017 das Amt als Geschäftsführer Sport beim damaligen Drittligisten, den er zusammen mit dem Trainerteam um Chef-Trainer Steffen Baumgart im Mai 2019 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga führte.

»Markus Krösche hat sich als Spieler und auch als Geschäftsführer Sport bleibende Verdienste um den SCP07 erworben. Wir hätten ihn gern in Paderborn behalten, wollen seiner weiteren Karriereentwicklung aber nicht im Wege stehen und wünschen ihm in Leipzig alles Gute. Darüber freuen wir uns auf eine intensive Zusammenarbeit mit RB Leipzig im sportlichen Bereich«, betont Präsident und Vorsitzender der Wirtschaftsrates, Elmar Volkmann.

Und das macht Rangnick:

Der bisherige Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig, Ralf Rangnick, wird in Zukunft nicht mehr beim Fußball-Bundesligisten, sondern bei Red Bull beschäftigt sein. Der 60-Jährige soll als »Head of Sport und Development Soccer« in einer übergreifenden Rolle im Fußball-Netzwerk des Getränkekonzerns die Standorte in Leipzig, Brasilien und New York betreuen.

 

Kommentare

Kooperation mit dem Teufel

Eine Kooperation mit Rab Leipzig ob auf finanzieller oder sportlicher Ansicht geht ja mal garnicht mit so einem Konstrukt von "Verein". Aber das passt zu den Bestimmern des Vereins und dank der Ausgliederung sind keine Mitglieder bei solchen Entscheidungen im Weg....
Geld regiert die Welt und der SC verkauft sich...

Hornberger raus!

1 Kommentare

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