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Sa., 08.06.2019

Krösche gratuliert Nachfolger Przondziono – Rekordstrafe für SCP Flittern an der Ostsee

Gaben sich im Paderborner Rathaus das Ja-Wort: Martin Przondziono heiratete Kristina Schütze.

Gaben sich im Paderborner Rathaus das Ja-Wort: Martin Przondziono heiratete Kristina Schütze. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn (WB/pk). Für Martin Przondziono läuft es rund. Erst feierte der Leiter Sport den Erstliga-Aufstieg mit dem SC Paderborn, am Freitag gab er seiner Lebensgefährtin Kristina Schütze im Paderborner Rathaus das Ja-Wort, am Dienstag begeht er seinen 50. Geburtstag und danach unterschreibt er beim SCP einen neuen Vertrag als Geschäftsführer Sport und Nachfolger von Markus Krösche. »Es ist eigentlich alles klar«, sagte ein strahlender Bräutigam und auch Präsident Elmar Volkmann ließ keinen Zweifel mehr an der Entscheidung: »Wir werden das in der kommenden Woche zu Ende bringen.«

Przondzionos Vorgänger Krösche (noch bis 15. Juni im Amt) gratulierte nebst Ehefrau Viktoria und Chefscout Mirko Vogt persönlich. Die Eheleute Przondziono starten mit ihren Kindern Oscar und Milla am Samstag in einen viertägigen Flitterurlaub ins Ostseebad Timmendorf. »Seit dem Aufstieg ging alles Schlag auf Schlag.

Geldstrafe von 7200 Euro ist Negativrekord des SCP

Jetzt muss ich erst einmal durchatmen und runterkommen, auch wenn du in diesem Job das Telefon nie ausstellst. Am Donnerstag bin ich wieder im Büro und es wird auch noch eine große Feier geben«, kündigte Przondziono an. Am Tag seiner Hochzeit passte alles: Die Sonne schien, am Rathaus wehten aufgrund des Aufstiegs noch zwei SCP-Flaggen.

Die Erstligarückkehr des SCP wird jedoch von einem negativen Rekord überschattet. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Ostwestfalen wegen eines Fehlverhaltens seiner Anhänger im letzten Saisonspiel in Dresden mit einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 7200 Euro belegt.

Unbekannte brannten bengalisches Feuer ab

Nach Spielende brannten bislang noch unbekannte Täter im Gastbereich bengalische Feuer ab. In Summe steht in der Saison 2018/2019 eine Gesamtstrafe von 15.765 Euro. Neben Dresden handelt es sich um Punktspiele gegen Kiel und Aue sowie die Pokalpartie bei Chemie Leipzig. »In der Saison 2017/18 waren es 9500 Euro, davor 5000«, teilte Geschäftsführer Martin Hornberger auf Anfrage mit.

Derweil hat der Paderborner Energy-Drink-Hersteller »Effect« den Sponsorenvertrag mit dem SCP vorzeitig bis 2021 verlängert. Ob dies auch als Effekt auf die jüngsten Kontroversen um die Kooperation mit RB Leipzig, das vom Energy-Drink-Hersteller Red Bull finanziert wird, zu werten ist, ist natürlich rein spekulativ.

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