15 Profis aus Deutschland sind in Ägypten mit dabei
Zwei Paderborner spielen ab Freitag beim Afrika-Cup

Kairo/Paderborn (WB/cbr/dpa). 15 Profis aus Deutschland sind für den Afrika-Cup in Ägypten gemeldet, zwei von ihnen stammen vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn.

Dienstag, 18.06.2019, 12:08 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 12:10 Uhr
Zwei Paderborner sind beim Afrika-Cup für ihre Heimatländer am Ball: Mohamed Dräger (links) für Tunesien und Jamilu Collins für Nigeria. Foto: Oliver Schwabe
Zwei Paderborner sind beim Afrika-Cup für ihre Heimatländer am Ball: Mohamed Dräger (links) für Tunesien und Jamilu Collins für Nigeria. Foto: Oliver Schwabe

Laut den offiziellen Kaderlisten für das am Freitag beginnende Turnier sind wie erwartet Jamilu Collins (Nigeria) und Mohamed Dräger (Tunesien) vom Erstliga-Rückkehrer dabei. Sie werden wegen des Cups, der bis zum 19. Juli in Ägypten läuft, einen Teil der Vorbereitung verpassen.

Beide hatten in der Vergangenheit ihre Bedeutung für den SCP unter Beweis gestellt. Collins, 24-jähriger Linksverteidiger, hat sich in der Aufstiegssaison zur absoluten Stammkraft bei den Domstädtern entwickelt. Da passte es gut ins Bild, dass er im Oktober 2018 seinen ersten Auftritt für Nigerias Nationalteam feiern durfte.

Der 22-jährige Mohamed Dräger ist noch für ein Jahr vom SC Freiburg ausgeliehen. Der Rechtsverteidiger debütierte im November für Tunesien und kommt auf 32 Einsätze in der 2. Bundesliga.

Zu den namhaftesten Spielern des Afrika-Cups gehören Ibrahima Traoré (Guinea/Borussia Mönchengladbach) und Salif Sané (Senegal/FC Schalke 04). Das diesjährige Turnier wird erstmals mit 24 statt wie bisher mit 16 Mannschaften ausgetragen. Ursprünglich hätte der Wettbewerb in Kamerun gespielt werden sollen. Dem Land war die Austragung wegen erheblicher Verzögerungen von Infrastrukturvorhaben und Bedenken bei der Sicherheitslage aber entzogen worden.

Daraufhin bekam Ägypten den Zuschlag. Das Land von FC Liverpools Superstar Mohamed Salah hat den Afrika-Cup schon sieben Mal gewonnen. Titelverteidiger ist Kamerun.

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