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Fr., 02.08.2019

In Paderborn wird gewählt, aber das letzte Wort hat der Trainer Wer wird Kapitän?

Paderborn (WB/MR). Führt Christian Strohdiek den SC Paderborn auch in der kommenden Saison als Kapitän auf das Feld? Oder bekommt ein ganz anderer die Spielführerbinde? Die Entscheidung ist bei dem Bundesligisten noch nicht gefallen.

Trainer Steffen Baumgart wird auf jeden Fall einen etwas veränderten Wahlmodus einführen. Jeder SCP-Profi darf aus dem großen Kader nur noch maximal drei Spieler benennen. Die beiden Akteure, die am Ende die meisten Stimmen haben, werden dann innerhalb des Teams eine Führungsrolle übernehmen. So weit, so gut. Die Reihenfolge bestimmt aber der Chef. »Ich werde dann den Kapitän und seinen Stellvertreter bestimmen«, sagt Baumgart.

Ziemlich genaue Vorstellungen

Hier hat der 47-Jährige auch schon ziemlich genaue Vorstellungen. Dass die am Ende nicht mit dem Votum seiner Spieler übereinstimmen, schließt er aus: »Das wird schon passen.« Einschränkungen oder gewisse Kriterien bei der Wahl gibt es dennoch nicht. Baumgart: »Früher wurde oft gefordert, dass ein junger und ein älterer Profi dem Spielerrat angehören müssen, außerdem ein Neuzugang. Das ist meiner Meinung nach Quatsch. Die Jungs sollen die Kollegen wählen, die ihre Interessen am besten vertreten.«

In der vergangenen Saison war Uwe Hünemeier der Stellvertreter Strohdieks, zum Mannschaftsrat zählten Leopold Zingerle, Michael Ratajczak und Klaus Gjasula.

Einsatz noch zu früh

Ein Einsatz am Samstag (Anstoß: 16 Uhr, Benteler-Arena) im letzten Test gegen Lazio Rom käme noch viel zu früh, dennoch gibt es bei Sebastian Schonlau eine vorsichtige Entwarnung: Der Innenverteidiger (Sehneneinriss in der Fußsohle) ist fast schmerzfrei. Eine am Donnerstag durchgeführte MRT-Untersuchung brachte allerdings keine neuen Erkenntnisse. »Veränderungen sind nicht zu sehen«, sagte Manager Martin Przondziono und gab keine Prognose ab: »Bascho ist auf einem guten Weg, aber es gibt nur wenige Fälle dieser Art.«

Der von Besiktas Istanbul umworbene Jamilu Collins wird nach seinem Urlaub am Samstag in Paderborn erwartet, ebenso Teamkollege Mo Dräger. »Das Angebot, das uns für Collins vorliegt, ist nicht der Rede wert«, sagte Przondziono.

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