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Do., 08.08.2019

Paderborner Mittelfeldspieler nach Pferdekuss für Pokal fraglich Für Kapic wird es eng

Pferdekuss: Der Pokal-Einsatz von Rifet Kapic (links) ist fraglich.

Pferdekuss: Der Pokal-Einsatz von Rifet Kapic (links) ist fraglich. Foto: Schwabe

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Ein gelungener Start in die Saison, dazu 332.000 Euro für das Weiterkommen: Da ist es klar, dass Paderborns Trainer Steffen Baumgart in der ersten Runde des DFB-Pokals am Sonntag beim SV Rödinghausen (Anstoß 15.30 Uhr) die bestmögliche Elf aufbieten möchte.

Auch Kapic klagt über Verletzung

Doch neben Innenverteidiger Sebastian Schonlau (Sehnenverletzung unterm Fuß) und Torwart Leopold Zingerle (Aufbautraining nach Schultereckgelenkssprengung) droht dem Bundesligaaufsteiger ein weiterer verletzungsbedingter Ausfall. Neuzugang Rifet Kapic klagt aktuell über einen Pferdekuss im Oberschenkel, nachdem er im Training am Mittwochmorgen einen Schlag abbekommen hat. Die Einheit am Nachmittag verpasste er deshalb. »Es kann sein, dass es nicht reicht, aber es muss nicht sein. Wir warten ab und schauen von Tag zu Tag«, sagte Baumgart über den Mittelfeldspieler aus Bosnien.

Bei der Torwartfrage »eiert« der Trainer nicht rum

Im Tor gibt der Trainer (»Da eiere ich nicht rum«) Neuzugang Jannik Huth den Vorzug vor Michael Ratajczak, noch keine Aussage trifft Baumgart bei Mohamed Dräger und Jamilu Collins. Die Afrika-Cup-Teilnehmer absolvierten am Mittwoch das erste Mannschaftstraining und Baumgart meinte: »Sie sind immer ein Faktor. Ob für Rödinghausen, Leverkusen oder später, werden wir sehen.«

Gegner Rödinghausen ist Regionalliga-Spitzenreiter

Die eigenen Personalien ändern nichts daran, dass der SCP die Pokalhürde nicht im Vorbeigehen nehmen wird. »Das ist ein Gegner, der es in sich hat«, hatte der SCP-Trainer schon unmittelbar nach der Auslosung im Juni erklärt, und die ersten Auftritte der Rödinghausener in der Regionalliga West bestätigen ihn vollauf. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen (3:1 bei Borussia Mönchengladbach II und 4:0 gegen Fortuna Köln) führt die Mannschaft von Trainer Enrico Maaßen, die in der Vorsaison Zweitligist Dynamo Dresden aus dem Wettbewerb warf, die Tabelle mit sechs Punkten an.

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