Paderborns Hüter Huth bekommt trotzdem Lob
Das Dutzend ist voll

Paderborn (WB/MR). Dieser Satz vom Kapitän sagte eigentlich alles über die Leistung von Paderborns Torhüter Jannik Huth. »Er hat uns heute ganz lange im Spiel gehalten«, meinte Christian Strohdiek.

Montag, 16.09.2019, 09:24 Uhr aktualisiert: 16.09.2019, 09:26 Uhr
Zwölf Gegentore: Paderborns Keeper Jannik Huth. Foto: Friso Gentsch/dpa
Zwölf Gegentore: Paderborns Keeper Jannik Huth. Foto: Friso Gentsch/dpa

Wohlgemerkt nach den 90 Minuten gegen den FC Schalke 04, die mit einer 1:5-Heimpleite endeten. »Das ist trotzdem ein blödes Gefühl. Nach fünf Dingern kann ich ja als Torhüter jetzt nicht nach Hause fahren und sagen, alles ist gut«, konnte Huth mit den kleinen Komplimenten nach der Klatsche nicht viel anfangen.

Dabei hätte speziell Schalkes Stürmer Guido Burgstaller den SC Paderborn am Sonntagabend im Alleingang abschießen können, doch immer stand einer im Weg, der beim SC Paderborn die Nummer 21 trägt: Jannik Huth. Mal mit dem Fuß, mal mit einer tollen Flugeinlage. Huth war auf der Hut, die Flut an Gegentoren konnte er letztlich aber dann auch nicht verhindern.

Wobei der Ex-Mainzer an diesem vierten Spieltag irgendwie auch ein tragischer Held war. Denn die Wende in der Partie leitete der 25-Jährige höchstselbst ein: Als Salif Sané (33.) per Kopf zum 1:1 ausglich, kam Huth zwar raus, aber nicht ran an den Ball. »Das war ganz klar mein Fehler. Den Ball wollte ich haben, den musste ich auch haben.«

Im Schnitt drei Gegentreffer

Mit dem 1:5 gegen Schalke kommt der SCP und damit auch Huth auf zwölf Gegentore nach nur vier Spieltagen. Das Dutzend ist damit voll, und das bedeutet im Schnitt drei Treffer pro Spiel. »Diese Quote ist eindeutig zu hoch«, findet auch Huth. Vom Paderborner Weg mit viel offensiver Wucht ist er trotzdem überzeugt: »Wir trainieren hart, werden uns verbessern und die Fehler abstellen. Jetzt müssen wir den Mund abputzen und weitermachen.«

Ein paar Sätze über den Gegner fand Huth auch noch. Die Gäste seien richtig gut gewesen. Eine Übermannschaft sei der Sechste der Liga für ihn aber nicht: »Wir haben die Tür für die vielen Tore selbst aufgemacht. Da müssen wir ansetzen.«

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