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Sa., 02.11.2019

SC Paderborns Manager Martin Przondziono redet nach 0:3 gegen Hoffenheim Klartext »Verteidigt wie eine Schülermannschaft«

SCP-Manager Martin Przondziono.

SCP-Manager Martin Przondziono. Foto: Thomas F. Starke

Paderborn (WB). Mit dem 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf den ersten Saisonsieg errungen und auch beim 0:1 im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen eine gute Figur abgegeben. Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn wähnte sich auf einem guten Weg, wurde aber durch das 0:3 am Freitag bei der TSG 1899 Hoffenheim auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt . Redakteur Peter Klute sprach anschließend mit SCP-Manager Martin Przondziono.

Herr Przondziono, wie fällt das Fazit nach diesen einseitigen 90 Minuten aus?

Martin Przondziono: Da muss ich erstmal durchatmen. Ehrlich gesagt, habe ich selten eine Mannschaft gesehen, die uns so vorgeführt hat. Wir können froh sein, dass sie es in der zweiten Hälfte nur noch runtergespielt haben. Hoffenheim hat das klasse gemacht, von uns war es zu wenig.

Was meinen Sie im Detail?

Przondziono: Ich habe gedacht, dass wir nach einer bislang guten Woche kompakter sind und uns mehr wehren. Aber wir waren komplett chancenlos und sind nur hinterher gerannt. Da ist es auch keine Entschuldigung, dass es vor dem Freistoß zum 0:1 kein Foul von Jamilu Collins war. Das war unglücklich für uns, aber wir müssen das so anerkennen. Hoffenheims Leistung war einwandfrei, wir sind wieder ein Stück weit geerdet.

Lag es nur an den starken Hoffenheimern oder auch an einem schwachen SC Paderborn?

Przondziono: Es lag natürlich auch an uns. Hoffenheim ist nicht besser besetzt als Leverkusen, gegen die wir am Dienstag ein gutes Spiel gemacht haben. Aber hier hatten wir überhaupt keinen Zugriff und haben verteidigt wie eine Schülermannschaft. Wir hatten keine Schnitte gegen die Ballsicherheit des Gegners. Sie haben uns hin- und herlaufen lassen. Das war ein Lehrbeispiel dafür, wie wir es eigentlich machen wollen. Aber wir dürfen jetzt nicht zweifeln, müssen es nächste Woche gegen Augsburg besser machen und unsere Chancen nutzen.

 

Kommentare

So eher nicht....

Öffentlich die eigene Mannschaft 'beschimpfen' ist jedenfalls sehr wenig hilfreich!
Kritik ok, kann man aber auch anders ausdrücken. Man nehme sich ein Beispiel an Steffen Baumgart.

Danke für mehr Zusammenhalt.

1 Kommentare

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