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Mi., 13.11.2019

SC Paderborns Manager will sich zur Schiri-Schelte nicht mehr äußern Przondziono: »Thema ist erledigt«

»Es ist alles gesagt«: SCP-Manager Przondziono hat sich mit Schiri Thomsen ein heftiges Wortgefecht geliefert.

»Es ist alles gesagt«: SCP-Manager Przondziono hat sich mit Schiri Thomsen ein heftiges Wortgefecht geliefert. Foto: Thomas F. Starke

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Die harsche Kritik von Paderborns Manager Martin Przondziono an dem vierten Offiziellen nach der 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg wird kein Nachspiel haben. »Was ich auf dem Herzen hatte, habe ich sehr deutlich gesagt. Dazu stehe ich auch, aber dabei will ich es auch belassen. Das Thema ist erledigt«, sagte Przondziono am Dienstag gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

In der Halbzeitpause hatten sich Przondziono und Schiedsrichter Dr. Martin Thomsen ein heftiges Wortgefecht geliefert . Der Paderborner hatte sich über das seiner Meinung nach irreguläre Führungstor der Augsburger beschwert und sich später so geäußert: »Man kann als Schiri Fehler machen, aber wenn mir der vierte Offizielle sagt, ›Dann spielt ihr Blinden doch besser Fußball‹, dann ist das Maß voll.« Einen Tag später lederte Dr. Thomsen verbal so zurück: »Die von Herrn Przondziono getätigte Aussage ist absolut haltlos und entbehrt jeglicher Grundlage. Ich möchte in aller Deutlichkeit festhalten, dass die Aussage von mir nicht getätigt wurde. Den Vorwurf einer wie auch immer gearteten Beleidigung weise ich auf das Schärfste zurück.«

Der SC Paderborn und insbesondere Przondziono hätten im schriftlichen Verfahren noch einmal eine Stellungnahme verfassen können, dann wäre wohl der DFB-Kontrollausschuss tätig geworden. Für Przondziono ist das aber keine Option: »Was haben wir als Verein davon? Was habe ich davon? Am Ende steht Aussage gegen Aussage. Wenn es ganz schlecht läuft, werden wir hinterher noch als schlechte Verlierer dargestellt. Das möchte ich nicht.« Zumindest einen telefonischen Austausch mit Schiri-Chef Lutz Michael Fröhlich soll es in naher Zukunft aber doch noch geben.

Mittwoch in Lippstadt

Mit einem Testspiel an diesem Mittwoch in Lippstadt überbrückt der SCP die Länderspielpause. Der Erstligist trifft am Abend (Anstoß: 19 Uhr, Liebelt-Arena) auf eine Warsteiner-Auswahl mit Akteuren von der Kreis- bis zur Regionalliga. Aus Ostwestfalen wurden mit Lukas Acar (SC Verl) und Philipp Schmidt (FSV Bad Wünnenberg-Leiberg) zwei Spieler nominiert. Das Erstliga-Schlusslicht aus Paderborn wird nur mit einem Rumpfteam auflaufen. Jamilu Collins, Mo Dräger, Luca Kilian, Klaus Gjasula, Sebastian Vasiliadis und Laurent Jans sind auf Länderspielreise, Marlon Ritter (Rücken- und Leistenprobleme) fällt verletzungsbedingt weiter auf unbestimmte Zeit aus. Uwe Hünemeier (Bänderriss im Sprunggelenk), Johannes Dörfler (muskuläre Probleme) und Rifet Kapic (Grippe) sind zwar am Dienstag wieder ins Training eingestiegen, werden aber noch eine Pause bekommen. »Der Rest soll spielen und wird es auch müssen«, sagt Trainer Steffen Baumgart angesichts der Personallage.

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