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Di., 19.11.2019

Paderborner Nationalspieler kehren nur nach und nach zurück Dräger braucht am längsten

Mohamed Dräger spielt noch für Tunesien.

Mohamed Dräger spielt noch für Tunesien. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB/pk). Es ist eine kurze Woche für den SC Paderborn. Bereits am Freitag (20.30 Uhr, Signal-Iduna-Park) ist das Bundesliga-Schlusslicht im Westfalen-Derby zu Gast bei Borussia Dortmund und setzt auch auf den Großteil seiner nunmehr sieben Internationalen, die bis Donnerstag alle von ihren Nationalmannschaften zurückerwartet werden.

Nach Jamilu Collins mit Nigeria ist auch Mohamed Dräger mit Tunesien erfolgreich in die Qualifikation zum Afrika-Cup 2021 gestartet. Tunesien gewann zum Auftakt 4:1 gegen Libyen, Rechtsverteidiger Dräger stand die kompletten 90 Minuten auf dem Platz. Nigeria legte am Sonntagabend mit dem 4:2 in Lesotho nach und feierte bereits den zweiten Quali-Sieg. Der Paderborner Collins blieb die komplette Spielzeit draußen, was SCP-Trainer Steffen Baumgart nicht ganz ungelegen gekommen sein dürfte.

Nominiert und zum ersten Mal im Kader, aber noch ohne Einsatz für Griechenland blieb Sebastian Vasiliadis beim 1:0 in der EM-Qualifikation in Armenien. Dagegen stand Klaus Gjasula nach abgelaufener Gelbsperre beim 0:2 von Albanien gegen Weltmeister Frankreich 90 Minuten auf dem Platz. Die Franzosen buchten durch diesen Sieg als Gruppenerster das Ticket für die Endrunde im nächsten Jahr. Während Laurent Jans (Luxemburg) schon seit Montag wieder in Paderborn ist und dort ein Regenerationsprogramm absolviert, werden Luca Kilian (deutsche U21), Gjasula und Collins im Laufe des heutigen Dienstags zurück sein. Vasiliadis und Christopher Antwi-Adjei (18-minütiges Debüt für Ghana beim 1:0 in Sao Tome e Principe) sollen am Mittwoch kommen.

Dräger am Dienstag im Einsatz

Als Letzter wird Mohamed Dräger, der erst am Dienstag mit Tunesien in Äquatorialguinea antritt, erwartet. Für ihn dürfte es somit doppelt schwer werden, am Freitag in der Startelf zu stehen.

Ein Einsatz ist für Marlon Ritter derzeit noch kein Thema, doch es gibt Hoffnung für den Mittelfeldspieler, der in dieser Saison noch in keinem Spiel begonnen hat. Ritter, seit einem Monat aufgrund von Leistenproblemen außer Gefecht, war bei einem Spezialisten zu einer weiteren Untersuchung. »Dort ist etwas gefunden und beseitigt worden. Das hört sich erst mal gut an«, sagte Baumgart.

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