Schlechtes Wetter bringt Verantwortliche ins Grübeln
SCP plant doch ein Trainingslager

Paderborn (WB/MR). Das Thema war eigentlich erledigt: Wie in den vergangenen Jahren, wollte der SC Paderborn auch in diesem Winter nicht in den Süden fliegen, sondern sich im eigenen Trainingszentrum auf die Rückrunde vorbereiten. Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage haben die Verantwortlichen aber ins Grübeln gebracht.

Dienstag, 24.12.2019, 09:02 Uhr aktualisiert: 24.12.2019, 10:00 Uhr
Teammanager Ole Siegel muss das Trainingslager planen. Foto: imago
Teammanager Ole Siegel muss das Trainingslager planen. Foto: imago

Seit Montag hat Teammanager Ole Siegel daher den Auftrag, kurzfristig ein Trainingslager für gut eine Woche zu organisieren. „Das schlechte Wetter fängt erst an, aber unsere Plätze sind schon jetzt in keinem guten Zustand. Auch wenn unsere Greenkeeper versuchen, das Optimale rauszuholen“, sagte Trainer Steffen Baumgart.

Der Zeitplan ist eng: Am 2. Januar ist Trainingsstart, danach folgen zwei Tests unter Ausschluss der Öffentlichkeit (SF Lotte und VfL Osnabrück), am 11. Januar ist der SCP beim Zweitligisten Hannover 96 zu Gast und am 19. Januar beginnt mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen die Rückrunde. „Im Moment bin ich dabei Angebote zu sammeln, danach müssen wir entscheiden, was wir machen“, sagte Siegel. Der muss nicht nur ein Hotel mit erstligareifen Trainingsplätzen finden, sondern auch adäquate Gegner. Los gehen soll es am 5. oder 6. Januar, als Ziele werden die Türkei und Spanien favorisiert. Baumgart: „Entscheidend ist, dass wir bestmögliche Bedingungen haben, um uns optimal vorzubereiten.“

2016 zu Gast in Belek

Zum letzten Mal bezog der SCP 2016 außerhalb Paderborns ein Trainingsquartier. Im Januar flog das Team nach Belek (Türkei), Trainer des Zweitligisten war Stefan Effenberg, Schlagzeilen machte aber Torjäger Nick Proschwitz, der sich in der Bar des Mannschaftshotels entblößte.

Wenige Monate später ging Paderborn noch mal auf Reisen, blieb aber in Deutschland und reiste im Sommer nach Herzlake. Trainer war René Müller. Der Ex-Profi konnte den freien Fall aber auch nicht stoppen, ihm folgten noch Florian Fulland sowie Stefan Emmerling, der im April 2017 von Baumgart abgelöst wurde.

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