SC Paderborn beginnt das neue Jahr mit einem 4:1-Sieg über SF Lotte
Ordentlicher Test

Paderborn (WB/MR). Mit einem 4:1-(2:1)-Sieg gegen die Sportfreunde Lotte ist Fußball-Bundesligist SC Paderborn am Samstagnachmittag in das Jahr 2020 gestartet. Uwe Hünemeier, Ben Zolinski, Kai Pröger und Christopher Antwi-Adjei schossen die Tore im ersten Test zur Vorbereitung auf die Rückrunde.

Samstag, 04.01.2020, 15:09 Uhr aktualisiert: 04.01.2020, 17:28 Uhr
Die Paderborner bejubeln das 1:0 von Uwe Hünemeier. Foto: Jörn Hannemann
Die Paderborner bejubeln das 1:0 von Uwe Hünemeier. Foto: Jörn Hannemann

Die Partie gegen den West-Regionalligisten, der in der vergangenen Saison aus der 3. Liga abstieg und aktuell mit 24 Punkten auf dem zehnten Platz überwintert, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Benteler-Arena statt.

Beim SCP fehlten – wie vorher angekündigt – Sebastian Vasiliadis (Leisten-OP) sowie die erkrankten Hamid Sabiri, Cauly Souza und Sven Michel. Trainer Steffen Baumgart begann mit einer Dreier-Abwehrkette und gab mit Leon Brüggemeier, Jan-Luca Rumpf, Adrian Oeynhausen und Rifet Kapic vier Spielern eine Chance, die noch keinen Erstliga-Einsatz haben.

Munteres Spielchen

SCP gewinnt Freundschaftsspiel gegen Sportfreunde Lotte 4:1

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Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, indem der Viertligist erstaunlich gut mithielt und auch die erste Chance hatte: Einen Schuss von Jaroslaw Lindner (10.) fälschte Rumpf ab, die Kugel landete am Außennetz.

Danach setzte der SCP ein paar Akzente in der Offensive, doch weder Kapic (15.) noch Ben Zolinski (20.) konnten ihre Möglichkeiten nutzen.

Eine Standardsituation war Ausgangspunkt für die SCP-Führung: Den Eckball von Kapic köpfte Kapitän Christian Strohdiek (32.) an die Latte, Uwe Hünemeier staubte ab und traf zum 1:0. Hünemeier hatte nur 60 Sekunden später aber Pech, nach Flanke von Kapic klatschte sein Flugkopfball an die Latte.

Für das Fußball-Lehrbuch

Doch auch die Gäste aus Lotte blieben gefährlich. Einen feinen Angriff schloss nach Hereingabe von Lindner der mitgelaufene Jegor Jagupov volley zum 1:1 (36.) ab. Ein Treffer für das Fußball-Lehrbuch.

Der SC Paderborn ging dennoch mit einem Vorsprung in die Pause: Eine Vorarbeit von Streli Mamba schloss Zolinski (43.) zum 2:1 ab.

Im zweiten Abschnitt tauschte Baumgart fast komplett, nur Brüggemeier im Tor und Oeynhausen blieben drin. Die Hausherren übernahmen nun mehr das Kommando, Kai Pröger (49.), Babacar Gueye (54.) und Adrain Oeynhausen (57.) zogen in guter Position ab, Zählbares kam dabei nicht heraus. Dafür sorgte dann erst wieder Pröger. Nach Vorarbeit von Ritter erhöhte er auf 3:1 (59.).

Untergrund der Extraklasse

Danach verflachte die Partie ein wenig, einzig mit Gueye mit zwei Möglichkeiten (61./Pfosten und 75.) setzte die Signale. Ein Distanzschuss von Christopher Antwi-Adjei zum 4:1 (78.) entschied schließlich die Partie.

Gueye (79.) sowie Pröger (83.) hätten aus dem ordentlichen Test noch eine torreiche Partie machen können, doch es blieb beim 4:1.

Der ramponierte Rasen im Stadion wird – wie bereits berichtet – am Montag komplett abgefräst und am Dienstag neu verlegt. Den Kampf um den Klassenerhalt wollen die Ostwestfalen zumindest mit einem Untergrund der Extraklasse fortsetzen.

Erster Gegner in der Liga ist am 19. Januar (Anstoß: 18 Uhr) Bayer 04 Leverkusen . Das Hinspiel verlor Paderborn knapp mit 2:2. Zuvor stehen aber noch zwei weitere Tests auf dem Programm: Am Mittwoch ist der beste Zweitligaaufsteiger, der VfL Osnabrück (26 Punkte, Platz sechs), der nächste Gegner. Auch diese Partie findet ohne Zuschauer statt. Zum Abschluss geht’s am Samstag, 11. Januar (Anstoß: 13 Uhr, Eilenriedestadion), zum Zweitligisten Hannover 96 .

Stimmen

Paderborns Trainer Steffen Baumgart war mit den 90 Minuten zufrieden: „Sie waren ordentlich. Wir hatten noch einige Torchancen, die wir nicht nutzen konnten, aber am Ende hat das Ergebnis gepasst.“

Lottes Coach Ismail Atalan sah aus Sicht der Sportfreunde zwei unterschiedliche Halbzeiten: „Wir haben im ersten Abschnitt gut mitgehalten und uns mit dem Tor belohnt. In der zweiten Halbzeit war mir die Fehlerquote zu hoch.“

Statistik

Paderborn, 1. Halbzeit: Brüggemeier – Hünemeier, Strohdiek, Rumpf – Gjasula – Dräger, Kapic, Oeynhausen, Holtmann – Zolinski, Mamba

Paderborn, 2. Halbzeit: Brüggemeier – Jans, Kilian, Schonlau, Collins – Bilogrevic, Ritter, Oeynhausen – Pröger, Gueye, Antwi-Adjei

Tore: 1:0 Hünemeier (32.), 1:1 Jagupov (36.), 2:1 Zolinski (43.), 3:1 Pröger (59.), 4:1 Antwi-Adjei (78.)

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