SC Paderborns Stürmer will mehr spielen und steht vor dem Abschied
Auch Gueye darf den SCP verlassen

Paderborn (WB/MR). Bundesligist SC Paderborn bastelt weiter am Kader für die Rückrunde. Das Erstliga-Schlusslicht ist – wie bereits berichtet – intensiv damit beschäftigt, den Torjäger Dennis Srbeny (Norwich City) zurückzuholen.

Dienstag, 07.01.2020, 06:14 Uhr aktualisiert: 07.01.2020, 06:16 Uhr
Bald getrennt: Steffen Baumgart und Babacar Gueye. Foto: Jörn Hannemann
Bald getrennt: Steffen Baumgart und Babacar Gueye. Foto: Jörn Hannemann

Das bestätigte am Montag Manager Martin Przondziono, schwächte aber gleichzeitig ein wenig ab: „ Dennis ist auf unserer Liste, da stehen aber noch vier andere Namen drauf .“ Ein anderer Angreifer steht dagegen vor seinem Abschied: Babacar Gueye darf den SCP verlassen.

Viele „weiche Faktoren“, wie es Przondziono ausdrückt, gilt es im Moment beim Transferpoker abzuklopfen. Für Srbeny spricht zum Beispiel, dass er Paderborns System kennt und daher perfekt die Rolle des schlagkräftigen zen-tralen Stürmers spielen könnte, die Trainer Steffen Baumgart neu besetzen will. Gegen ihn sprechen die wenigen Einsatzzeiten (23 Mal eingewechselt) in den vergangenen beiden Jahren. Wie schwer es ist, dann wieder den Rhythmus zu finden, zeigte sich bei Hamid Sabiri. Der 23-Jährige kam Ende August von Huddersfield Town (nur zwei Spiele in der Saison 2018/19) und blieb bislang in der Rolle des Ergänzungsspielers.

Nur drei Spiele für Gueye

Der 25-jährige Gueye, der im August 2018 von Hannover 96 zum SCP wechselte, kam in dieser Serie erst auf drei Spiele (einmal von Beginn) – die Chancen, dass sich daran etwas ändert, sind gering. Der Senegalese will aber mehr spielen, das machte auch der Berater des Profis in einem Gespräch mit Przondziono deutlich. „Stürmer werden immer gesucht, für Baba gibt es viele Anfragen“, sieht der Geschäftsführer Sport hier keine Probleme.

Für Rifet Kapic und Marlon Ritter ist die Liste der Interessenten deutlich kleiner. Wobei das noch nicht viel bedeuten muss. Die Profiteams sind gerade ins Training eingestiegen und beginnen erst, ihre Planungen zu konkretisieren. Schlusssatz von Przondziono: „Alle sind dabei, ihre Hausaufgaben zu machen.“ Transferschluss ist am 31. Januar um 18 Uhr.

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