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Mi., 08.01.2020

4:3 nach 4:0 im Trainingszentrum gegen Zweitligist VfL Osnabrück – Mit Fotostrecke SCP gewinnt auch zweiten Test

Torschütze Abdelhamid Sabiri (Mitte) und Sebastian Schonlau (4. von rechts) haben am Mittwochnachmittag mit dem SC Paderborn das Testspiel gegen den VfL Osnabrück mit 4:3 (4:0) gewonnen.

Torschütze Abdelhamid Sabiri (Mitte) und Sebastian Schonlau (4. von rechts) haben am Mittwochnachmittag mit dem SC Paderborn das Testspiel gegen den VfL Osnabrück mit 4:3 (4:0) gewonnen. Foto: Jörn Hannemann

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Fußball-Bundesligist SC Paderborn hat auch das zweite Testspiel im Rahmen der Wintervorbereitung gewonnen. Dem 4:1 am vergangenen Samstag gegen Regionalligist Sportfreunde Lotte folgte am Mittwochnachmittag ein 4:3 (4:0) gegen Zweitligist VfL Osnabrück.

Baumgart: Einmal 4:0 gewonnen, einmal 0:3 verloren

Allerdings hätte der SCP einen Vier-Tore-Vorsprung fast noch verspielt und musste am Ende um den Sieg zittern. „Wir haben einmal 4:0 gewonnen und einmal 0:3 verloren. Wenn die Intensität fehlt, geht es um die Konsequenz“, bilanzierte Trainer Steffen Baumgart.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit brannten die Paderborner auf einem der Nachwuchsplätze im heimischen Trainingszentrum in der ersten Hälfte ein wahres Feuerwerk ab. Zuerst scheiterte Mohamed Dräger knapp (achte Minute), wenige Sekunden später aber besorgte Kai Pröger nach Zuspiel von Christopher Antwi-Adjei die frühe Führung für den Favoriten. Ab da war es auch von den Leistungen her ein Klassenunterschied. Paderborn dominierte und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 4:0 aus.

Feuerwerk bis zur Pause abgebrannt

In der 22. Minute erzielte Abdelhamid Sabiri das 2:0, sein Schuss wurde von Sven Köhler unhaltbar für VfL-Keeper Philipp Kühn abgefälscht. In der 31. Minute erhöhte Rifet Kapic mit einem Traumtor in den Winkel auf 3:0, bevor Antwi-Adjei per Direktabnahme nach Flanke von Pröger den Pausenstand besorgte (33.). Auf der anderen Seite war Paderborns Schlussmann Jannik Huth bei Osnabrücker Chancen von Kevin Friesenbichler (26.), Marcos Alvarez (27.) und Kevin Wolze (35.) auf dem Posten und hielt die Null fest.

Bis auf Huth komplett durchgewechselt

Zum zweiten Durchgang wechselte Baumgart bis auf Huth komplett durch und die Neuen dürfen sich allesamt als Verlierer fühlen. Zwar vergab Cauly Oliveira Souza erst zwei Möglichkeiten zum 5:0, dann aber spielte nur noch Osnabrück. Jost van Arken (71.) sowie Anas Ouahim (77./83.) verkürzten auf 4:3 und nach weiteren Gelegenheiten für den VfL konnte der SCP froh sein, nicht noch den Ausgleich kassiert zu haben. „Das reicht so nicht“, kritisierte Uwe Hünemeier auf dem Platz seine Mitspieler.

Vasiliadis: Comeback gegen Hannover 96 geplant

Nachdem Sven Michel gegen Osnabrück zum ersten Mal nach seinem grippalen Infekt wieder dabei war, wird Sebastian Vasiliadis nach seiner Leistenoperation kurz vor Weihnachten am Donnerstag zurück im Teamtraining erwartet und soll am Samstag im letzten Test bei Zweitligist Hannover 96 (13 Uhr, Eilenriedestadion) sein Comeback feiern. Geht alles gut, dürfte einem Einsatz des Deutsch-Griechen zum Rückrundenauftakt am Sonntag, 19. Januar, (18 Uhr, Benteler-Arena) gegen Bayer Leverkusen nichts im Wege stehen.

SCP 1. Hälfte: Uth - Dräger, Strohdiek, Schonlau, Jans - Pröger, Kapic, Sabiri, Antwi-Adjei - Zolinski, Michel

SCP 2. Hälfte: Uth - Rumpf, Kilian, Hünemeier, Collins - Souza, Gjasula, Bilogrevic, Holtmann - Mamba, Ritter

Tore: 1:0 Pröger (8.), 2:0 Sabiri (22.), 3:0 Kapic (31.), 4:0 Antwi-Adjei (33.), 4:1 van Arken (71.), 4:2, 4:3 Ouahim (77./83.)

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