Paderborn will sich gegen Leverkusen endlich belohnen – Braunschweig lockt Ritter
Sind aller guten Dinge drei?

Paderborn (WB). Wohl noch nie war eine Winter-Vorbereitung so kurz. Am 2. Januar beendete der SC Paderborn die Weihnachtsferien, am Sonntag rollt für den SCP schon wieder der Ball in der Bundesliga, wenn Bayer Leverkusen (Anstoß 18 Uhr) zu Gast ist. Paderborns Kapitän Christian Strohdiek erwartet eine höchst interessante Partie : „Beide Mannschaften haben ähnliche Spielweisen, da geht es hin und her.“

Donnerstag, 16.01.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 05:01 Uhr
Paderborns Kapitän Christian Strohdiek ist seit Monaten nur Ersatz, glaubt aber fest an sein Team. Foto: Jörn Hannemann
Paderborns Kapitän Christian Strohdiek ist seit Monaten nur Ersatz, glaubt aber fest an sein Team. Foto: Jörn Hannemann

Das dritte Duell in dieser Saison

Es ist bereits das dritte Duell der zwei Teams in dieser Saison. Paderborn verlor zum Saisonstart (2:3) und unterlag auch in der 1. Runde des DFB-Pokals in der Bay-Arena (0:1 ). „Wir haben zweimal gut gespielt, aber vom Ergebnis müssen wir es diesmal besser machen. Die Siege in den drei Testspielen machen Mut“, sagt Strohdiek, seit Monaten nur Reservist. Auch wenn Leverkusen beide Male siegte, der Respekt vor den Ostwestfalen ist am Rhein groß, was diese Aussage von Sven Bender gegenüber dem „kicker“ belegt: “Ich habe schon zweimal vor Paderborn gewarnt. Wir haben in beiden Spielen gesehen, was für eine Truppe Paderborn hat. Sie haben viel zu wenig Punkte für das, was sie gezeigt haben.”

Rasen im Trainingszentrum wird ausgetauscht

Trotz der mageren zwölf Zähler ist der Optimismus beim Schlusslicht nach zuletzt sieben Punkten aus vier Spielen groß. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir drin bleiben“, sagte Geschäftsführer Sport Martin Przondziono am Rande des Trainingsauftakts. Der SCP überlässt nichts dem Zufall, nach dem Rasen in der Benteler-Arena wird kommende Woche auch das Grün im Trainingszen­trum ausgetauscht.

Gutes Omen? Gegen HSV auch zwei Pleiten – und dann ein Sieg

Drei Duelle gegen einen Verein gab es in der vergangenen Saison auch. Da verlor Paderborn das Hinspiel beim Hamburger SV mit 0:1, zog auch im Viertelfinale des DFB-Pokals zuhause den Kürzeren (0:2), bevor es am vorletzten Spieltag einen 4:1-Heimsieg gab. Für den HSV war das das Aus im Aufstiegskampf, Paderborn kehrte eine Woche später in die 1. Liga zurück. SCP-Chefscout Mirko Vogt war damals sicher, dass aller guten Dinge drei sein würden. „Dreimal verlieren wir gegen Hamburg nicht“, hatte er vor dem letzten Duell erklärt und behielt Recht. Kommt es wieder so?

Braunschweig an Ritter interessiert

Personell gab es nach der Rückkehr von Dennis Srbeny sowie den Abgängen von Cauly Oliveira Souza und Khiry Shelton am Mittwoch keinen weiteren Vollzug. Derweil bestätigte Przondziono einen Bericht der Braunschweiger Zeitung, dass der dortige Drittligist Interesse an einer Verpflichtung von Marlon Ritter habe. „Eintracht-Trainer Marco Antwerpen, mit dem ich in Münster zusammengespielt habe, hat bei mir angefragt“, gab er zu.

Ritter war aber beim Training in Paderborn dabei, im Gegensatz zu Jamilu Collins, Jannik Huth (beide krank) und Rifet Kapic, dessen Rückflug aus Sarajewo wegen Nebels ausgefallen war.

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