Paderborn liegt gegen Leverkusen früh mit 0:2 zurück und verliert am Ende mit 1:4
Ein Fehlstart ins neue Jahr

Paderborn (WB). Der neue Rasen brachte kein Glück. Nach sieben Punkten in den letzten vier Spielen vor Weihnachten erwischte Bundesligist SC Paderborn einen krassen Fehlstart ins neue Jahr und kassierte zum Rückrundenauftakt gegen Bayer Leverkusen eine empfindliche 1:4 (0:3)-Heimniederlage. Zwei Kopfballtore von Kevin Volland brachten den Aufsteiger früh auf die Verliererstraße.

Sonntag, 19.01.2020, 19:54 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 06:54 Uhr
Zweikampf in der Benteler Arena: Paderborns Dennis Srbeny gegen Leverkusens Lars Bender. Foto: Oliver Schwabe
Zweikampf in der Benteler Arena: Paderborns Dennis Srbeny gegen Leverkusens Lars Bender. Foto: Oliver Schwabe

Damit verpasste die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart den Sprung auf Platz 17 und bleibt Letzter. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte. Nach zwei Siegen in Bremen und gegen Frankfurt war es die erste Paderborner Pleite in dieser Saison in einem Sonntagabend-Spiel und ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

0:2 nach 14 Minuten

Während der am Samstag verpflichtete Isländer Samuel Kari Fridjonsson auf der Tribüne saß, stand der zweite Winterzugang auf Anhieb in der Startelf. Dennis Srbeny bildete, wie in seiner ersten Zeit in Paderborn (Hinrunde 2017/2018), das Sturmduo mit Sven Michel. Michel, der bei der 2:3-Niederlage im August in Leverkusen getroffen hatte, durfte sich somit als großer Gewinner der Vorbereitung fühlen, denn zuletzt war er nur noch Ersatz.

18. Spieltag: Der SC Paderborn verliert gegen Bayer Leverkusen mit 1:4

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Den ersten offensiven Akzent aber setzten die Gäste vom Rhein. Es waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da prüfte Nationalspieler Kai Havertz SCP-Schlussmann Leopold Zingerle per Flachschuss. Zwei Minuten später zog auf der Gegenseite Kai Pröger ab, doch wie kurz zuvor für Zingerle war es diesmal auch kein Problem für Bayer-Keeper Lukas Hradecky, den Ball zu halten. In der elften Minute war Zingerle jedoch machtlos, Havertz flankte nach innen, Vollands Kopfball schlug im rechten Eck ein und es stand 0:1. Und es sollte noch schlimmer kommen für die Gastgeber. Drei Minuten später passte Kerem Demirbay einen Freistoß zu Havertz, dessen Flanke landete erneut auf dem Kopf von Volland und wieder hatte Zingerle keine Abwehrchance.

0:2 nach 14 Minuten, die Paderborner wurden kalt erwischt. Ähnlich wie Anfang Dezember gegen Leipzig. In der 17. Minute forderte ein Großteil der Zuschauer in der zum wiederholten Male nicht ausverkauften Benteler-Arena Elfmeter, doch der Pfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb nach einer Attacke von Jonathan Tah an Srbeny aus.

Havertz macht den Deckel drauf

Doch insgesamt war Leverkusen in der ersten Hälfte die deutlich reifere Mannschaft und führte hochverdient. Es war ein Klassenunterschied. Zwischendurch ließ es Bayer im Gefühl des sicheren Sieges etwas ruhiger angehen, hatte aber dennoch alles im Griff. In der 36. Minute nutzte Julian Baumgartlinger einen doppelten Patzer von Zingerle zum 0:3.

Jetzt wurde es bitter und nur wenige Sekunden später hatte der SCP Glück, dass Volland eine Flanke von Karim Bellarabi nicht unter Kontrolle bekam. Sonst wäre es das vierte Tor für Leverkusen gewesen. Zur Pause hieß es somit „nur“ 0:3, nach Ecken führte Paderborn 3:0, aber das war kein wirklicher Trost.

Gegen Leipzig startete der SCP im zweiten Durchgang eine Aufholjagd und verkürzte noch von 0:3 auf 2:3. Auch diesmal stimmte die Moral und Srbeny schaffte für nun sichtlich verbesserten Hausherren immerhin das Ehrentor (51.). Wer weiß, was passiert wäre, wenn Christopher Antwi-Adjei oder der eingewechselte Gerrit Holtmann unmittelbar danach das 2:3 erzielt hätten? So aber machte Havertz endgültig den Deckel drauf (75.).

So spielten die Teams:

Bayer Leverkusen: Hradecky - L. Bender, Tah, S. Bender, Sinkgraven - Demirbay, Baumgartlinger - Bellarabi, Havertz, Diaby - K. Volland

SC Paderborn 07: Zingerle - Dräger, Kilian, Schonlau, Jans - Vasiliadis, Gjasula - Pröger, Antwi-Adjej - Srbeny, S. Michel

Kommentare

Elsener  schrieb: 19.01.2020 23:48
So what

Alles in allem passt das schon. LEV war heute insgesamt überlegen.

Haltet den Kopf oben, Jungs - es werden noch andere Gegner kommen, die ihr knacken könnt.

1 Kommentare
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