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Mo., 03.02.2020

Paderborns Linksverteidiger fehlt gegen Schalke und Hertha – Hünemeier im Glück Holtmann zwei Spiele gesperrt

Gerrit Holtmann ist nach seiner Tätlichkeit im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg vom DFB-Sportgericht für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt geworden.

Gerrit Holtmann ist nach seiner Tätlichkeit im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg vom DFB-Sportgericht für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt geworden. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn  (WB/en). Nach seinem Schlag auf die Schulter des Wolfsburgers Renato Steffen wird Gerrit Holtmann dem SC Paderborn 07 in den kommenden beiden Bundesliga-Partien beim FC Schalke 04 (Samstag, 8. Februar, 15.30 Uhr) und zuhause gegen Hertha BSC (Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr) fehlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Linksverteidiger „wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung“ mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen belegt.

Holtmanns erster Platzverweis in seiner Profi-Laufbahn

Für den 24-Jährigen war dies der erste Platzverweis in seiner Profi-Laufbahn. Holtmann hatte seinem Schweizer Gegenspieler nach einem Zweikampf mit der Hand an der Schulter getroffen, Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) daraufhin sofort die Rote Karte gezogen und diese Entscheidung auch nach dem Blick auf die Videobilder nicht mehr zurückgenommen.

#grabschergate – Hünemeiers Fehlgriff ungeahndet

Ungeahndet geblieben ist dagegen eine Aktion von Innenverteidiger Uwe Hünemeier, der Wolfsburgs Doppeltorschützen Daniel Ginczek, mit dem er einst gemeinsam für Borussia Dortmund gespielt hat, in die Weichteile griff. „Das war unsportlich. Er greift nur dahin. Aber ich kenne Uwe ja, deswegen haben wir uns eben wieder die Hand gegeben. Im Spiel sind natürlich Emotionen da, aber jetzt ist alles gut“, sagte Ginczek dem TV-Sender Sky. Hünemeier ließ der ersten Entschuldigung am Montag via Instagram noch eine zweite folgen. Er postete einen Screenshot dieser Szene, versah sie mit dem Hashtag „Grabschergate“ und schrieb dazu: „Absolut keine Absicht, aber unglücklich voll danebengegriffen.“

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