Der bisherige Paderborner hat in Hamburg einen Zweijahresvertrag unterschrieben
Gjasula-Wechsel zum HSV perfekt

Paderborn (WB/en). Jetzt ist es offiziell: Der albanische Nationalspieler Klaus Gjasula wechselt ablösefrei vom SC Paderborn 07 zum Hamburger SV und hat in der Hansestadt am Mittwochabend einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Mittwoch, 15.07.2020, 11:29 Uhr aktualisiert: 15.07.2020, 18:44 Uhr
Seitenwechsel: Der bisherige Paderborner Klaus Gjasula (rechts), hier noch im Zweitligaduell mit dem Hamburger Douglas Santos, spielt künftig für den HSV. Der 30-Jährige hat einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Foto: dpa
Seitenwechsel: Der bisherige Paderborner Klaus Gjasula (rechts), hier noch im Zweitligaduell mit dem Hamburger Douglas Santos, spielt künftig für den HSV. Der 30-Jährige hat einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Foto: dpa

SCP-Trainer Steffen Baumgart hatte am Dienstag noch nicht sagen wollen, für wen der 30-Jährige künftig spiele, aber davon gesprochen, dass es eine schöne Herausforderung werde, für die er ihm viel Glück wünsche: „Die Aufgabe, die Klaus bei seinem neuen Verein hat und übernimmt – dazu kann ich ihm einfach nur gratulieren.“ Gjasula wiederum hatte sich am Dienstag via Instagram von Verein und Mannschaft verabschiedet und setzte am Mittwoch nach bestandenem Medizincheck sein Autogramm unter den bis 2022 gültigen Vertrag.

Die Atmosphäre hat mich nachhaltig gepackt.

Klaus Gjasula

„Wir freuen uns sehr, mit Klaus einen erfahrenen Spieler in unserem Team begrüßen zu dürfen. Er soll unsere Defensive als wichtiger Stabilisator verstärken. Wir sind überzeugt, dass seine Mentalität und auch sene Persönlichkeit der Mannschaft guttun werden“, sagte HSV-Sportdirektor Michael Mutzel. Die Vorfreude beruht auf Gegenseitigkeit. „Ich habe in der vorletzten Saison hier im Volksparkstadion mit Paderborn gespielt und die Atmosphäre hat mich nachhaltig gepackt. Der HSV war seitdem ein besonderer Verein, den ich fortlaufend verfolgt habe“, sagte Gjasula.

Wir haben volles Verständnis für Klaus’ Entscheidung.

Fabian Wohlgemuth

Zwei Jahre war Klaus Gjasula für den SCP aktiv. In dieser Zeit stieg er mit den Paderbornern in die erste Liga auf und aus der ersten Liga ab. Auch der Erstligaabsteiger hatte ihm ein Vertragsangebot unterbreitet, doch der Mann mit dem Faible für Gelbe Karten lehnte ab. „Wenn man Profi ist und die Karriere ihren Zenit erreicht hat, muss man seine wirtschaftlichen Möglichkeiten genau ausloten. Wir haben volles Verständnis für Klaus’ Entscheidung und wünschen ihm viel Glück“, sagt Fabian Wohlgemuth, der Geschäftsführer Sport des SCP.

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