DFB-Pokal: SC Paderborn schlägt SC Wiedenbrück mit 5:0 und zieht in die zweite Runde ein
Srbeny trifft dreifach

Gütersloh (WB). Holprige Vorbereitung, souverän im ersten Pflichtspiel: Mit 5:0 (3:0) schlug Zweitligist SC Paderborn am Sonntagnachmittag den SC Wiedenbrück und zog souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Im Gütersloher Heidewaldstadion konnte auch das Paderborner Sturmduo die eigene Torflaute beenden: Dennis Srbeny traf dreimal, Michel steuerte ein Tor bei. Den Schlusspunkt setzte Chris Führich.

Sonntag, 13.09.2020, 17:19 Uhr aktualisiert: 14.09.2020, 00:04 Uhr
Dennis Srbeny darf beim Paderborner 5:0-Sieg über Viertligist Wiedenbrück gleich dreimal jubeln.. Foto: Wilfried Hiegemann
Dennis Srbeny darf beim Paderborner 5:0-Sieg über Viertligist Wiedenbrück gleich dreimal jubeln.. Foto: Wilfried Hiegemann

DFB-Pokal: SC Wiedenbrück - SC Paderborn

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Der SCP ging mit der erwarteten Aufstellung in die Partie. Die rechte Abwehrseite besetzte Frederic Ananou. Der Neuzugang erhielt den Vorzug vor Johannes Dörfler. Jamilu Collins (Leiste) fehlte ebenso wie Streli Mamba, der wegen seiner muskulären Probleme im Oberschenkel weiter ausfällt. Keine personellen Probleme hatte Wiedenbrücks Trainer Daniel Brinkmann, er bot seine beste Elf auf.

Vorentscheidung vor der Pause

Der Regionalligaaufsteiger begann forsch, versteckte sich nicht, doch nach einer Viertelstunde übernahm der SCP immer mehr die Spielkontrolle und erarbeitete sich ein Übergewicht. Sebastian Vasiliadis (20.) nahm das erste mal Maß, Sven Michel (21.) traf per Kopf den Pfosten. Die Torannäherung führte Michel (24.) dann endlich auch bis ins Ziel: Nach einem schnell ausgeführten Einwurf (auch Dank Ersatzspieler Uwe Hünemeier) hatte der 30-Jährige auf der linken Seite freie Bahn und markierte im zweiten Versuch das 1:0.

Acht Minuten später durfte auch sein Sturmpartner ran. Nach einer tollen Kombination über Max Thalhammer und Christopher Antwi-Adjei brauchte der zuletzt oft glücklos agierende Torjäger den Ball nur noch einzuschieben. Kai Pröger (36.) hatte kurz danach 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am gut hütenden Marcel Hölscher im SCW-Tor.

So war es Srbeny, der noch vor der Pause für die Vorentscheidung sorgte. Nach Pass von Kai Pröger, der Antwi-Adjei auf der rechten Außenbahn bediente, musste Srbney die Flanke nur noch im Kasten des Viertligisten unterbringen.

Gekürzte Pokal-Prämie

Nur der Ausfall von Sebastian Vasiliadis machte kurz Sorgen. Der von Arminia Bielefeld umworbene Mittelfeldspieler musste nach einem Pressschlag in Minute 36 vom Feld. Das war aber eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Im zweiten Abschnitt erwischte Wiedenbrück erneut den besseren Start. Der eingewechselte Lucas Klantzos (49.) und Niklas Szeleschuss (50./69.) scheiterten aber an Leopold Zingerle.

Doch für Tore war am Sonntag nur der SCP fällig, speziell Dennis Srbeny. Der wurde von seinen Kollegen aber auch mustergültig in Szene gesetzt. Beim 4:0 (58.) war es Pröger nach Zuspiel von Antwi-Adjei, der uneigennützig auflegte. Srbeny (78.) hatte sogar noch das 5:0 auf dem Fuß, verzog aber knapp. Den Schlusspunkte setzten zwei eingewechselte Spieler: Antony Evans spielte fünf Minuten vor dem Ende Chris Führich frei und der traf ins leere Tor zum 5:0.

Wegen der Corona-Pandemie hat der DFB auch die Pokal-Prämie gekürzt. Statt zuvor 175.500 Euro gibt es in für die 1. Hauptrunde nur noch 137.000 Euro. Wobei die Reduzierung um etwas mehr als 20 Prozent noch nicht endgültig ist. Wenn alle Runden ausgespielt werden können, soll es am Schluss eine Nachzahlung geben. Wie es in den folgenden Runden weitergeht, ist offen.

Statistik

SC Wiedenbrück: Hölscher – Tia, Twyrdy (27. Berisha), Zech, Latkowski (67. Geller) – Demming, Pudel – Szeleschus Kaptan (74. Lohmar), Beckhoff (74. Hüsing) – Maier (46. Klantzos)

SC Paderborn: Zingerle – Ananou (81. Dörfler), Correia, Schonlau, Okoroji – Pröger (72. Steinwender), Vasiliadis (36. Schonlau), Thalhammer, Antwi-Adjei – Michel (72. Führich), Srbeny (81. Evans)

Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück)

Zuschauer: 300

Tore: 0:1 Michel (24.), 0:2 Srbeny (32.), 0:3 Srbeny (45.), 0:4 Srbeny (58.), 0:5 Führich (85.)

Gelbe Karten: Maier, Szeleschus / -

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