Kommentar zum Saisoneinstieg des SC Paderborn 07
Ein Fehlstart und seine Gründe

Paderborn (WB). In Kiel und Heidenheim, zwischendurch zuhause gegen Aufstiegs-Topfavorit Hamburger SV. Dass es ein leichteres Auftaktprogramm gibt, das wussten alle beim SC Paderborn. Allein die Bilanz nach den ersten 270 Minuten dieser Saison hatten sie sich beim SCP so nicht vorgestellt. Drei Spiele, noch kein Sieg, nur ein magerer Punkt, Tabellenplatz 15. Das ist ein Fehlstart, da hilft kein Drumherumreden, auch wenn es Gründe gibt.

Sonntag, 04.10.2020, 15:22 Uhr aktualisiert: 04.10.2020, 15:24 Uhr
SCP-Stürmer Dennis Srbeny und Heidenheim Norman Theuerkauf reichen sich die Hände. Am Ende steht’s in Heidenheim 0:0 – der einzige Paderborner Punktgewinn nach 270 Minuten. Foto: dpa
SCP-Stürmer Dennis Srbeny und Heidenheim Norman Theuerkauf reichen sich die Hände. Am Ende steht’s in Heidenheim 0:0 – der einzige Paderborner Punktgewinn nach 270 Minuten. Foto: dpa

Denn wenn es einmal nicht läuft, dann richtig. Die Misere begann praktisch damit, dass Streli Mamba in Köln durch den Medizincheck fiel und dem SCP die vereinbarten zwei Millionen Euro in letzter Sekunde durch die Lappen gingen. Dass sich in Person von Sven Michel und Maxi Thalhammer innerhalb von zwei Tagen zwei Leistungsträger so schwer verletzten, dass sie bis Jahresende ausfallen, passt ins Bild. Ebenso, dass vor Heidenheim beide Linksverteidiger kurzfristig ausfielen. So musste Trainer Steffen Baumgart wieder improvisieren. Drittes Spiel, drittes System. Es kommt knüppeldick und dafür kann keiner etwas. So gesehen ist ein 0:0 beim Tabellendritten der Vorsaison ein Erfolg. Ohne Abstriche.

Den Blick nach vorne richten

In Selbstmitleid zu verfallen, wäre der falsche Weg. Ebenso nützt es nichts, wenn Spieler der Bundesliga hinterhertrauern. Der Blick muss nach vorne gerichtet werden, für den SC Paderborn sollte die 2. Liga Motivation genug sein. Das betrifft Spieler, Funktionäre als auch Anhänger.

Hannover, Sandhausen, Regensburg und Darmstadt heißen die Aufgaben bis zur nächsten Länderspielpause im November. Da muss sich die Ausbeute steigern. Trotz aller Probleme.

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