SC Paderborn 07 müht sich gegen Schlusslicht Würzburger Kickers zum 1:0-Sieg – Srbeny schießt das entscheidende Tor
Drei ganz hart erkämpfte Punkte

Paderborn -

Es war ein enges Spiel, es waren 90 intensive Minuten. Am Ende stand ein 1:0 (1:0)-Arbeitssieg des SC Paderborn 07 gegen sich wacker wehrende Würzburger Kickers.

Sonntag, 24.01.2021, 21:00 Uhr aktualisiert: 24.01.2021, 21:36 Uhr
Voller Einsatz auch im Luftkampf: Paderborns Jamilu Collins
Voller Einsatz auch im Luftkampf: Paderborns Jamilu Collins Foto: Wilfried Hiegemann

Einen Schönheitspreis gab es dafür nicht. Von Paderborns schnellem, offensivem Fußball war auch nicht viel zu sehen. Das war Trainer Steffen Baumgart aber egal. Übrigens schon vor dem Spiel. Da hatte er seine Jungs bereits auf diesen Abnutzungskampf eingeschworen: „Heute geht es nicht um Fußball, sondern darum, dieses Spiel zu gewinnen.“

Das tat der SCP und am Ende auch nicht unverdient. Wobei die Würzburger stark begannen, die erste halbe Stunde gehörte nahezu komplett dem Gast. Es reichte aber nur zu einer Chance. Die hatte allerdings hohe Qualität: Nach einem Ballverlust von Sven Michel konterte das Schlusslicht in Minute 23 wie eine Spitzenmannschaft, am Ende hatte David Kopacz an der Fünfmeterlinie freie Schussbahn, doch Zingerle parierte mit dem Fuß. „Das war eine Topchance. Da müssen wir das 1:0 machen“, trauerte Kickers-Coach Bernhard Trares später.

Effizienz zeigte Paderborn und nutzte nach 31 Minuten gleich die erste Gelegenheit zur letztlich entscheidenden Führung. Nach einem Fehlpass von Dominic Baumann ging es blitzschnell, Michel spielte Dennis Srbeny glänzend an und der spitzelte den Ball an Schlussmann Hendrik Bonmann vorbei ins Netz. „Ein billiges Tor“, stellte Trares später fest und monierte damit das schlampige Abwehrverhalten seiner Elf. Zurecht. Denn erst nach Srbenys siebtem Saisontreffer bekamen die Ostwestfalen die Partie in den Griff. Sie verpassten es aber gleichzeitig, in den folgenden 60 Minuten die knappe Führung auszubauen.

Doch auch ohne weitere Tore war es am Ende ein verdienter Erfolg, wenn auch einer ohne Glanz. Wobei sich Baumgart den Dreier auch nicht schlechtreden lassen wollte: „Wir mussten uns reinarbeiten. Aber wir gehören ganz sicher auch nicht zu den Mannschaften, die einen Gegner von der ersten bis zur letzten Minute beherrschen können.“ Sprach‘s und blickte an das Tabellenende: „Wir haben in der Absicherung nach unten nun viel Luft. Das war heute unser Hauptziel.“ Zufrieden zeigte sich auch Fabian Wohlgemuth. Der Manager sprach von einem konzentrierten Auftritt und lobte: „Mich freut besonders, dass wir nach dem Punktgewinn in Fürth heute nachlegen und damit Stabilität zeigen konnten.“

17. Spieltag: SC Paderborn 07 - Würzburger Kickers 1:0 (1:0)

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Spannend blieb die Partie auch ohne packende Torraumszenen. Richtig Farbe ins Spiel brachte aber nur noch Bernhard Trares. Denn am Ende verloren die Kickers nicht nur die Partie, sondern auch noch ihren Trainer. „Ich habe nach einem Foulspiel mit Paderborner Spielern diskutiert und zu ihnen gesagt: ‚Ihr seid doch blind. Der ist doch nur reingerutscht“, versuchte der Fußballlehrer die Szene später aufzuklären. Schiri Koslowski (Berlin) zückte dafür die Rote Karte und ließ einen ratlosen Trares zurück: „Ich verstehe das nicht.“ Ihm droht nun eine Innenraum-Sperre.

Der angestrebte Verkauf gelang nicht, Antony Evans verlässt aber zumindest für fünf Monate den SCP. Der 22-Jährige, der bei den Ostwestfalen noch bis zum 30. Juni 2022 unter Vertrag steht, kehrt nach England zurück und wird bis Saisonende an den Drittligisten Crewe Alexandra ausgeliehen. Evans war vor einem Jahr vom FC Everton gekommen und spielte in der Erstliga-Rückrunde sechsmal für die Paderborner. In dieser Saison kam er bislang nur zu einem Kurzeinsatz.

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