Paderborner Trainer zu S04?
Baumgart: kein Kontakt zu Schalke

Paderborn (WB) -

Der Abstieg ist so gut wie besiegelt, da fallen rund um den FC Schalke 04 viele Namen, die in der kommenden Saison als Trainer und Nachfolger von Christian Gross gehandelt werden.

Sonntag, 21.02.2021, 17:01 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 07:16 Uhr
Paderborns Trainer Steffen Baumgart beim Spiel am Samstag gegen Sandhausen.
Paderborns Trainer Steffen Baumgart beim Spiel am Samstag gegen Sandhausen. Foto: Wilfried Hiegemann

Dazu gehört Domenico Tedesco, unter dem die Königsblauen 2018 Vizemeister wurden. Dazu gehört aber auch Steffen Baumgart. Dessen Vertrag beim Zweitligisten SC Paderborn läuft nach dieser Saison aus. Am Samstag verlor Schalke das Derby gegen Dortmund zu Hause 0:4.

Auf Anfrage dieser Zeitung sagte Baumgart am Sonntag: „Ich bin momentan mit keinem Verein im Gespräch.“ Daran werde sich bis Mitte März nichts ändern, und „danach“, so der 49-Jährige, „ist mein erster Ansprechpartner der SCP“.

Etwa vier Wochen bleiben also. „Dann“, sagte Baumgart, „wissen wir, wo es hingeht“. Heißt auch: Der Paderborner Trainer hat den Wiederaufstieg noch nicht ganz abgeschrieben. „Ich denke nicht an Platz eins, zwei oder drei, aber ich bin davon überzeugt, dass wir besser Fußball spielen, als es der zehnte Platz aussagt. Vor zwei Jahren hatten wir zum selben Zeitpunkt sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer Hamburger SV. Am Ende sind wir aufgestiegen, der HSV nicht. Was ich damit sagen will? Jetzt geht es erst richtig los und wir geben ja auch nicht auf, wenn wir in einem Spiel 0:2 zurückliegen.“

Bis zur Länderspielpause Ende März spielt der SCP daheim gegen Heidenheim, Darmstadt und Karlsruhe, auswärts geht es nach Regensburg und St. Pauli. Anschließend wird Baumgart verhandeln. Spätestens. Auch mit Schalke?

„In den vergangenen Jahren hat es immer mal wieder Anfragen und Kontakt zu anderen Klubs gegeben“, bestätigte er. Das Chaos bei den Knappen würde ihn jedenfalls nicht abschrecken. „Es gibt in jedem Verein mal schlechte Phasen. Entscheidend ist, wie man daraus kommt“, sagte Baumgart und erinnerte an seinen Einstieg 2017 in Paderborn, als der SCP auf einem Abstiegsplatz in der 3. Liga stand. Von dort aus ging es direkt bis in die Bundesliga.

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