Paderborns Steffen Baumgart beklagt sich wieder über den DFB und den Umgang der Schiedsrichter mit den Trainern
„Wir entfernen uns immer mehr“

Paderborn -

Es ist noch keine zwei Monate her, da war Steffen Baumgart in aller Munde. Seine Brandrede nach dem unglücklichen Ausscheiden des SC Paderborn im DFB-Pokal-Achtelfinale bei Borussia Dortmund fand bundesweite Anerkennung. Von Peter Klute
Samstag, 20.03.2021, 10:27 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 20.03.2021, 10:27 Uhr
Paderborns Trainer Steffen Baumgart und Schiedsrichter Harm Osmers am Freitagabend in der Benteler-Arena. Der SCP und Karlsruhe trennten sich 2:2.
Paderborns Trainer Steffen Baumgart und Schiedsrichter Harm Osmers am Freitagabend in der Benteler-Arena. Der SCP und Karlsruhe trennten sich 2:2. Foto: David Inderlied/dpa
Sympathisch, ehrlich und offen hatte sich der SCP-Trainer über den Umgang von Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg beklagt. Der hatte in der Verlängerung das entscheidende Dortmunder Tor zum 3:2 des im Abseits stehenden Erling Haaland gegeben, weil er eine Berührung des Paderborners Svante Ingelsson zwar nicht gesehen hatte, aber gehört haben wollte. Im Punktspiel gegen den Karlsruher SC (2:2) wurde Baumgart nun von der Vergangenheit eingeholt. Im Signal-Iduna-Park hatte am 2. Februar auch kaum jemand von der tollen Leistung des Zweitligisten beim inzwischen Champions-League-Viertelfinalisten gesprochen, sondern alle über diese eine Szene geredet. Das war am Freitagabend in der Benteler-Arena nicht viel anders. „Das war ein geiles Fußballspiel, aber wir sprechen über etwas anderes“, sagte Baumgart unmittelbar nach dem Abpfiff am Sky-Mikrofon. Es ging um die Ampelkarte für Paderborns Linksverteidiger Jamilu Collins in der 90. Minute.
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