Paderborns Trainer Steffen Baumgart betreibt nach dem 2:2 gegen Karlsruhe erneut Schiedsrichter-Schelte
„Traurig für den Sport“

Paderborn -

Selbstverständlich hatte diese Entscheidung auch mit der Länderspielpause zu tun, aber Steffen Baumgart sah noch einen weiteren guten Grund, seiner Mannschaft bis Montagnachmittag freizugeben. „Ich glaube nicht, dass die Jungs mich morgen sehen wollen“, sagte er nach dem 2:2 des SC Paderborn am Freitagabend gegen den Karlsruher SC. Von Peter Klute
Montag, 22.03.2021, 12:45 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.03.2021, 12:45 Uhr
Zwei Männer, unterschiedliche Meinungen: Paderborns Trainer Steffen Baumgart und Schiedsrichter Harm Osmers.
Zwei Männer, unterschiedliche Meinungen: Paderborns Trainer Steffen Baumgart und Schiedsrichter Harm Osmers. Foto: David Inderlied/dpa
Es brodelte wieder einmal in dem 49-Jährigen. Dabei war eigentlich alles gut. Seiner Mannschaft war nach dem frühen 0:1 und einer schwachen ersten Hälfte ein starkes Comeback gelungen und sie hatte die Partie zwischendurch sogar komplett gedreht. Der (gerechte) Ausgleich in der Nachspielzeit durch den Ex-Paderborner Babacar Gueye verhinderte zwar den Sieg, änderte aber nichts an Paderborns fast gesicherter Qualifikation für die kommende Zweitliga-Saison und an Baumgarts Urteil: „Das war ein geiles Spiel. Auch wenn man es mir nicht ansieht, ich hatte sehr viel Spaß und gehe heute mit einem kleinen Lächeln nach Hause.“ Doch ähnlich wie beim Achtelfinale im DFB-Pokal Anfang Februar in Dortmund stand nicht der Fußball im Vordergrund, sondern der Schiedsrichter.
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