Dauerbrenner Pavel Dotchev: Ex-Paderborner ist mit 275 Spielen Rekord-Trainer der 3. Liga
„Paderborn ist meine Heimat“

Paderborn -

Das Paderborner Trainingszentrum kannte Pavel Dotchev bis Donnerstag nur als Besucher. Der Test mit seinem neuen Klub MSV Duisburg (1:4) war sein erster offizieller Abstecher. Von Matthias Reichstein
Samstag, 27.03.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.03.2021, 03:00 Uhr
Die Spieler tragen am 4. Juni 2005 ihren scheidenden Aufstiegstrainer auf Händen, von links: Benjamin Schüßler, Georgi Donkov, Pavel Dotchev, Sebastian Schachten und Miodrag Latinovic.
Die Spieler tragen am 4. Juni 2005 ihren scheidenden Aufstiegstrainer auf Händen, von links: Benjamin Schüßler, Georgi Donkov, Pavel Dotchev, Sebastian Schachten und Miodrag Latinovic. Foto: Wolfram Brucks
Dabei ist Dotchev beim SCP 07 zuhause. Hier beendete der Deutsch-Bulgare seine Profi-Laufbahn, hier in Ostwestfalen startete er vor 18 Jahren seine Trainer-Karriere. „Paderborn ist meine Heimat. Hier lebe ich mit meiner Silvia, hier sind meine Söhne Pavel und Kristian groß geworden, und hier werde ich auch nicht mehr wegziehen“, sagt Dotchev. Wobei es seine „Heimat“ nicht immer nur gut mit ihm meinte. Zumindest sportlich nicht. 2005, als er den SCP zum ersten Mal in die 2. Liga führte, durfte Dotchev nicht bleiben und wurde durch Jos Luhukay abgelöst. Das ist 16 Jahre her, vergessen wird der Ex-Profi das nie: „Dass ich diesen Erfolg nicht genießen durfte, ist bis heute meine größte Enttäuschung.“ Vier Jahre später stand Dotchev mit den Paderbornern in der 3. Liga auf einem Aufstiegsplatz, wurde zwei Spieltage vor Schluss (als Zweiter, aber nach nur zwei Siegen in zehn Spielen) gefeuert und durch Andre Schubert ersetzt.
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