Auch Arminia Bielefeld und der SC Paderborn haben keine Probleme
Lizenz für alle Klubs

Bielefeld/Paderborn -

In der Corona-Krise muss derzeit kein Klub der 1.  oder 2 . Liga um seine Lizenz für die kommende Saison fürchten.

Montag, 19.04.2021, 19:15 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 19:20 Uhr
Das Logo der Deutschen Fußball Liga
Das Logo der Deutschen Fußball Liga Foto: imago

„Im ersten Schritt wurde keinem der insgesamt 49 Bewerber die Spielberechtigung verweigert. Manche Klubs müssen bis 2. Juni 2021 Bedingungen erfüllen, um im Falle der sportlichen Qualifikation die Spielberechtigung zu erhalten, oder erhielten die Lizenz unter Auflagen“, teilte die DFL mit.

Die finanziellen Kriterien des Lizenzierungsverfahren waren im vergangenen Jahr wegen der Pandemie und ihrer Folgen weitgehend ausgesetzt worden. Zur Saison 2021/22 findet wieder eine Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vor und während der Spielzeit statt.

Die DFL überprüft „im Sinne eines integren und fairen Wettbewerbs“ regelmäßig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Klubs und sportliche, infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative und medientechnische Kriterien. Dabei kann sie den Vereinen Bedingungen und/oder Auflagen erteilen. In Zeiten von Geisterspielen und wirtschaftlicher Unsicherheiten werden im derzeitigen Lizenzierungsverfahren bei den finanziellen Kriterien Bedingungen einmalig durch Auflagen ersetzt, die bis zum 15. September erfüllt werden müssen.

„Ich war noch nie so entspannt wie in diesem Verfahren“, erklärte Arminia Bielefelds Sport-Geschäftsführer Samir Arabi am Montag. „Wir haben für beide Ligen trotz der schwierigen Situation und der Umsatzverluste keine Probleme bekommen, das zu erfüllen, was es zu erfüllen gilt.“

Paderborns Geschäftsführer Martin Hornberger blickt bereits auf den erwähnten 15. September und nennt ein Beispiel: „Die Zahlen werden erst dann abschließend bewertet, denn noch weiß niemand, ob wir wieder mit Zuschauern spielen dürfen.“ Der SCP hat die kommende Serie mit 8500 Fans pro Partie kalkuliert. Sollten wegen der Pandemie erneut keine Besucher zugelassen werden, müssten die Ostwestfalen die dann entstehende finanzielle Lücke entsprechend ausgleichen.

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