Mo., 18.01.2016

120.000 Besucher bei der IMM in Köln erwartet – viele Aussteller aus OWL Weltgrößte Möbelmesse zeigt Wohntrends der Zukunft

Kristina Strake von Hersteller Otten aus Lippstadt präsentiert ein Bett in Strandkorb-Optik.

Kristina Strake von Hersteller Otten aus Lippstadt präsentiert ein Bett in Strandkorb-Optik. Foto: Mike-Dennis Müller

Köln (WB/dpa/in/mdm). Neue Einrichtungs- und Wohntrends stehen seit Montag im Mittelpunkt der weltgrößten Möbelmesse IMM in Köln. Auch viele Hersteller aus Ostwestfalen-Lippe und Umgebung sind dabei.

Noch bis Sonntag zeigen 1200 Aussteller aus 50 Ländern, wie die Branche sich das Wohnen der Zukunft vorstellt. Nach den Entwürfen der Designer sollen Möbel und Sofas wieder kleiner werden. Angesichts weiter steigender Mieten in den Großstädten will die Branche ihr Angebot so auf zunehmend kleinere Wohnungen ausrichten. Das Ergebnis sind auch praktische Möbel mit viel Stauraum. 

Außerdem soll das Zuhause immer intelligenter werden: Marion und Christoph Flötotto vom gleichnamigen Hersteller aus Gütersloh  haben in einer Schauwohnung alles zusammengeführt, was an Smart-Technologie bisher auf dem Markt ist. Der Teppich merkt, wenn ihn jemand betritt, die Toilette reinigt sich selbst und auch in der Küche gewinnt die Steuerung per App an Bedeutung. 

Möbelhersteller Interlübke setzt indes auf die dezente Unterbringung von Technik. In neuen Medienmöbeln werden DVD-Player, Spielekonsole, Stereoanlage  & Co. versteckt, bleiben aber trotzdem hör- und steuerbar. 

Moos in der Wohnung – das ist jetzt auch gewollt möglich. Foto: Mike-Dennis Müller

Ein schönes Zuhause – das wird laut einer Studie des Deutschen Tapeten-Institutes immer wichtiger für die Menschen im Land. In der neuen Befragung sollen 46 Prozent der Stichprobe angegeben haben, dass ihnen ihre vier Wände heute wichtiger seien als früher. Dabei halten schon seit einer Weile besonders viele natürliche Baustoffe Einzug in die Wohnung: Massivholz und Beton, neuerdings sogar Moos. 

Mehr als 120.000 Besucher werden zur IMM erwartet. An den letzen drei Messetagen (22. bis 24.1.) ist die Fachmesse auch für das breite Publikum geöffnet.

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