Unentschlossene können sich durch 38 Thesen klicken und ihre politischen Positionen abgleichen
Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl ist wieder online

Berlin (epd). Unentschiedene Wähler können sich seit Mittwoch wieder durch den Wahl-O-Mat klicken. Die Bundeszentrale für politische Bildung präsentierte in Berlin das Online-Tool, mit dem Nutzer ihre Positionen mit denen der zur Bundestagswahl am 24. September antretenden Parteien abgleichen können.

Mittwoch, 30.08.2017, 12:45 Uhr aktualisiert: 30.08.2017, 13:52 Uhr
Der Wahl-O-Mat ist wieder online. Nutzer können sich durch 38 Thesen klicken. Foto: dpa
Der Wahl-O-Mat ist wieder online. Nutzer können sich durch 38 Thesen klicken. Foto: dpa
#BTW17

Zur Bundestagswahl sind laut Bundeswahlleiter 48 Parteien zugelassen. 42 von ihnen treten tatsächlich an, davon 34 mit Landeslisten.

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Dazu müssen sie sich durch 38 Thesen klicken, die – autorisiert von insgesamt 32 Parteien – mit den Positionen aus Wahlprogrammen verglichen werden. Am Ende erfährt der Nutzer, wie viele Übereinstimmungen er mit den einzelnen Parteien hat.

Die Thesen behandeln Bundeszentralen-Präsident Thomas Krüger zufolge alle derzeit politisch wichtigen und umstrittenen Themenfelder. So wird unter anderem nach Zustimmung oder Ablehnung einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen , dem bedingungslosen Grundeinkommen , Verbot von Waffenexporten oder dem Gottesbezug im Grundgesetz gefragt.

Krüger zufolge wurde der Wahl-O-Mat, den es inzwischen auch bei Landtags- und Europawahlen gibt, bei der Bundestagswahl 2013 mehr als 13 Millionen mal durchgespielt. Das Tool sei ein »demokratischer Volkssport« geworden, sagte er.

Bei der Erarbeitung der einzelnen Thesen wird eine Jugendredaktion eingebunden, da der Wahl-O-Mat insbesondere bei jungen Wahlberechtigten das Interesse an politischer Auseinandersetzung und zum Wählengehen wecken soll.

Hier geht es zum Wahl-O-Mat . (Wegen erhöhter Zugriffszahlen kann es zu Verzögerungen kommen!)

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