Kassel Helium, gut verpackt

Christo 1968 in Kassel vor der Orangerie in der Karlsaue. Dort realisierte der Künstler die widerspenstige »5600 Cubicmeter Package«.. Foto: picture-alliance / akg-images

Rote Fahnen, gereckte Fäuste, Sprechchöre, entnervt aufgebende Festredner: 1968 war in Kassel angekommen. Revolution auf der vierten Documenta? mehr...

Eine Vorschule in München 1970: Ob die Ideen der 68er-Bewegung zu diesem Zeitpunkt in dieser Einrichtung schon Wirkung in der frühkindlichen Bildung zeigten? Foto: imago

Bielefeld Dollase: »Alle Ideen der 68er waren schon mal da«

Rainer Dollase ist einer der profiliertesten Bildungsforscher in Deutschland. Der Psychologieprofessor der Universität Bielefeld war insofern selbst ein 68er, als er zum Zeitpunkt der Bewegung 25 Jahre alt war und mitten im Studium steckte. mehr...


Gertrud Höhler (77) hat die 68er-Bewegung an den Universitäten erlebt. 1972 wurde sie von der neuen Gesamthochschule Paderborn zur Professorin berufen. Foto: Sven Darmer

Serie »Die 68er« »Paderborn hatte einen großen Reiz«

Sie hat Kanzler Helmut Kohl beraten und sollte in seiner Regierung Familienministerin werden. Auch bei Banken und in der Wirtschaft war sie eine gefragte Frau. In Ostwestfalen-Lippe hat Gertrud Höhler Spuren hinterlassen. mehr...


1983 zogen die Grünen erstmals in den Bundestag ein: Petra Kelly (vorn), Marieluise Beck (Mitte) und Otto Schily (links) waren anfangs im Parlament die bestimmenden Personen. Michael Vesper (rechtes Foto) musste als Fraktionsgeschäftsführer »seine« Abgeordneten im Griff behalten und zuweilen disziplinieren. Fotos: dpa, Archiv Vesper

Düsseldorf Vesper: »1968 hatte wichtigen Einfluss auf die Grünen«

Spitzenpolitiker und Sportfunktionär Michael Vesper über die Protestbewegung und die Parteigründung mehr...


»Wenn’s denn der Wahrheitsfindung dient«: Kommune-1-Mitglieder Fritz Teufel (rechts) und Rainer Langhans Foto: dpa

Die 68er »Der Rechtsstaat war in keinem guten Zustand«

Die 68er-Bewegung hat Staat und Gesellschaft verändert. Auch Rechtsprechung und Justiz. Darüber hat Andreas Schnadwinkel mit dem Staatsrechtler Prof. Dr. Christoph Gusy von der Universität Bielefeld gesprochen. mehr...


Hans Magnus Enzensberger (Bild oben links) rief in seinem 1968 veröffentlichten »Kursbuch Nr. 15« den »Tod der Literatur« aus. Martin Walser (oben rechts) war auch schon zur Zeit der Revolte eine große Nummer auf dem Buchmarkt, galt dann aber als überholt. Großschriftsteller: Günter Grass (im Bild mit dem tschechischen Autor Pavel Kohout) war im September 1968 auf der Frankfurter Buchmesse noch ein Star. Foto: dpa

Bielefeld »Walser und Grass in die Seniorenliga versetzt«

Hatte 1968 eine große Bedeutung für die deutschsprachige Literatur? Oder waren die Zeiten gar nicht so politisch, dass sich die Revolte auf dem Buchmarkt niederschlagen konnte? Darüber hat Andreas Schnadwinkel mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal von der Universität Bielefeld gesprochen. mehr...


Rudi Dutschke wurde vor 50 Jahren auf offener Straße niedergeschossen. Foto: dpa

Die 68er Drei Kugeln auf Rudi Dutschke

50 Jahre ist es her, dass Rudi Dutschke auf offener Straße niedergeschossen wurde. Doch der Aktivist überlebte den Anschlag. mehr...


Gammler? Keineswegs! Ende der 50er Jahre demonstrierten adrett gekleidete, berufstätige Familienväter gegen die atomare Rüstung. Foto: Stadtarchiv Bielefeld

»Die 68er« Die große Transformation

1968 gilt als »die große Weigerung«. Dabei traten die Ereignisse des Jahres nicht voraussetzungslos ins Licht der Geschichte. mehr...


Erziehungsforscher Klaus Hurrelmann. Foto: imago

Bielefeld Als in der Erziehung die Grenzen fielen

Klaus Hurrelmann ist einer der wichtigsten Bildungs- und Erziehungsforscher. Von 1980 bis 2006 war er Professor an der Universität Bielefeld, heute lehrt er an der »Hertie School of Governance« in Berlin. mehr...


Reinhard Mey während eines Auftritts vor Studenten der Universität Erlangen-Nürnberg im Sommer 1968. Foto: dpa

Hamburg/Paderborn Höherer Blödsinn für alle

Per – zugegeben grober – Definition zählen zur 68er Generation jene Menschen, die zwischen 1940 und 1950 geboren und von der Studentenbewegung der späten 60er Jahre politisch geprägt wurden. Betonung auf politisch – und politisch im Sinne von: nicht lustig. mehr...


Der Nordirlandkonflikt (1916 bis 1998) forderte 3600 Opfer. Die Demonstration protestantischer Kinder gegen die britische Armee (Belfast 1968) spiegelt die aufgeheizte Atmosphäre. Foto: Archiv Robert Lebeck

Wolfsburg So sah 1968 aus

»Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt«, hat Robert Lebeck behauptet. Schon bei flüchtiger Betrachtung seiner Fotografien von 1968 aber zeigt sich, wie sehr sie den Wandel jenes Jahres spiegeln. mehr...


Zwei Weltstars der 68er-Kunstszene: Andy Warhol (links) und Joseph Beuys, gemeinsam fotografiert im Jahr 1979. Foto: dpa

Bielefeld Thomas Kellein: »Sie haben gesagt: ›Was wir machen, ist Kunst‹«

1968 und die Kunst – das ist ein weites, spannendes Feld. Haben Künstler die Entwicklung gespürt? Wie ist die Documenta 1968 gelaufen? Dr. Thomas Kellein (62), dem ehemaligen Direktor der Kunsthalle Bielefeld, ordnet diese Fragen ein mehr...


Uni Hamburg: Detlev Albers (23) und Gert Hinnerk Behlmer (24) am 9. November 1967 mit dem berühmten Plakat. Dahinter der damalige Rektor Karl-Heinz Schäfer und sein designierter Nachfolger Werner Ehrlicher, beide mit Talar, steifer Halskrause und Hut. Foto: dpa

Bielefeld »1968 gegen die 68er verteidigen«

Prof. Dr. Ingrid Gilcher-Holtey hat »1968« erforscht wie kein anderer Wissenschaftler in Deutschland. Im Interview spricht sie über Wurzeln, Folgen und Erben der 68er-Bewegung. mehr...


Protest in Bielefeld gegen die Benennung der neuen Kunsthalle (1968): Von der Eröffnungsfeier bleibt bloß eine »stille Übergabe« übrig. Foto: Stadtarchiv Bielefeld

Bielefeld Ein bisschen Revolte

Das hat Westfalen noch nicht erlebt: Zur Grundsteinlegung der Uni Bielefeld bringen Demonstranten Schafe mit. In Gütersloh verkündet ein Student in der Christvesper des Stiftischen Gymnasiums revolutionäre Botschaften. In Münster tanzen Kommilitonen nackt vor dem Theater. mehr...


BAP-Chef Wolfgang Niedecken erinnert sich gut an 1968 und an den Konflikt mit seinem Vater, der in der Nazi-Zeit Mitglied der NSDAP war. Foto: dpa

Köln/Bielefeld Niedecken: »Keith Richards war wichtiger als Rudi Dutschke«

Mit 17 Jahren erlebte Wolfgang Niedecken, wie die 68er zur Bewegung wurden. Seine Band BAP stand in der Tradition der gesellschaftlichen Öffnung und der Kritik am Staat. mehr...


Das Foto zeigt eine Demo 1968 in Bonn. Foto: dpa

Berlin Sturm über der jungen Republik

»Die Pflicht jedes Revolutionärs ist es, die Revolution zu machen.« Diese Selbstverständlichkeit stand 1968 auf einem roten Tuch, aufgespannt im Audimax der FU Berlin. Was war da los? mehr...


Studenten demonstrieren im April 1968 nach dem Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke Foto: dpa

Kommentar zu 50 Jahre nach 1968 Irgendwas mit Sozialismus

»1968 fing der Planet Feuer.« Nun, ganz so heiß, wie uns Daniel Cohn-Bendit das Menü serviert, wurde es dann doch nicht gegessen. Aber der »rote Dany«, alter 68er, hat recht: Nach 1945 und 1989 ist die 68er-Bewegung der markanteste Einschnitt in der jüngeren deutschen Geschichte. mehr...


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