Kommentar zum Mindestlohn Auch eine Form von Populismus

9,19 Euro auf einem Tisch. Das ist der Mindestlohn ab Januar 2019. Foto: Fabian Sommer/dpa

In der Praxis liegt dem Mindestlohnniveau die Entwicklung der Tariflöhne zugrunde. Das ist gut so, denn damit wird politischen Begehrlichkeiten ein Riegel vorgeschoben. So war es gedacht. Doch selbst Regierungspolitiker scheint das immer weniger zu kümmern. mehr...

Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zum Kindergeld Anspruch und Realität

Die Kosten für das Kindergeld werden noch weiter steigen. Und zwar nicht in erster Linie, weil uns immer mehr EU-Ausländer mit gefälschten Geburtsurkunden betrügen, sondern weil die Zahl der Personen zunimmt, die einen rechtlichen Anspruch auf Kindergeld haben. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zu Rundfunkgebühren Plünderung

Die Sender halten die Hand auf, um ihr Luxuspensionssystem am Leben zu halten. Ihr Beitrag, lieber Zuschauer, fließt aufs Konto von Leuten, die in grauer Vorzeit das Programm von gestern gemacht haben. mehr...


Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Foto: dpa

Kommentar zur Reform des Sozialstaats Rufer in der Wüste

Gerd Landsberg hat Recht, aber was heißt das schon? Wohltaten mit der Gießkanne sind gegenwärtig schwer in Mode, vermeintliche Einzelfallgerechtigkeit trübt den Blick für konsequente Ordnungspolitik. mehr...


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Kommentar zur Konjunktur Nur kein Pessimismus

Am Abwärtstrend der Börsen ist es abzulesen: Die Wirtschaft wächst nicht mehr so rasant wie in den Vorjahren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet auch das exportorientierte Deutschland. mehr...


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Kommentar zu Weihnachten 2018 Was hätte Jesus wohl gesagt?

Kein anderes Fest ist so sehr mit dem Wunsch nach Frieden und Eintracht, nach Zusammenhalt und Freude im Kreis der Familie verbunden. Und zu keinem anderen Fest ist die Gefahr größer, dass diese Erwartungshaltung bitter enttäuscht wird. mehr...


Das Zuhause der Arminia: die Alm im Bielefelder Westen. Foto: Thomas F. Starke

Kommentar zum DSC Das Jahr endet, der Traum auch

Weil Weihnachten ansteht, ist eine kleine Dosis Schönreden so gerade tolerabel. Es sind die anderen, die den Bielefeldern mit ebenfalls anhaltenden Misserfolgen die schlimmsten Befürchtungen ersparen. Und doch stimmt es am Ende des Jahres überhaupt nicht für den DSC Arminia. mehr...


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Kommentar zu Trump Es herrscht das Chaos

Man hat sich längst daran gewöhnt, dass Donald Trump nicht an den Maßstäben zu messen ist, an denen ein US-Präsident normalerweise gemessen werden muss. Die jüngsten Nachrichten aber lassen befürchten, dass sich im Weißen Haus auch der letzte Rest an Rationalität verflüchtigt hat. mehr...


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Kommentar zum Feuerwerk Silvester ohne Böller

Erstens kommt der Vorstoß so kurz vor Silvester natürlich zu spät, als dass die Städte jetzt noch irgendwelche Böllerverbote erlassen könnten. Zweitens ist die Deutsche Umwelthilfe (DUH) aufgrund ihrer Anti-Auto-Kampagnen zurecht in den Ruf geraten, den Berufspendlern, der Wirtschaft und damit dem Land zu schaden – basierend auf politisch festgelegten Grenzwerten und fragwürdigen Messergebnissen. mehr...


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Kommentar zur letzten Steinkohle-Zeche Nur ein Vorgeschmack

Von Umweltschützern wurde der Tag herbeigesehnt. Bergleute dagegen überkam Wehmut. Es war doch eine sehr schmutzige und gefährliche Arbeit, sagen die einen. Die Steinkohle-Förderung stand für Kumpel-Geist und ein solidarisches Gemeinwesen, entgegnen stolz die anderen. mehr...


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Kommentar zu erfundenen Reportagen Der Preis ist manchmal zu heiß

Glaubwürdigkeit ist das allerhöchste Gut eines Journalisten, einer Zeitung, eines Magazins, eines Onlineportals, im TV und Radio. Dennoch wird sie bisweilen mutwillig beschädigt. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zum Steinkohle-Aus Glück auf, Deutschland!

An diesem Freitag endet der Steinkohle-Bergbau in Deutschland. Auf der Schachtanlage Prosper-Haniel soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das symbolisch letzte deutsche Kohlestück erhalten. mehr...


Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier. Foto: Oliver Schwabe

Kommentar zum Einwanderungsgesetz Nicht noch mehr Hürden

Der Weg für das jetzt vorgelegte Fachkräfteeinwanderungsgesetz ist noch lange nicht frei. Zunächst wird das Werk noch ordentlich durch die parlamentarischen Mühlen gedreht werden, ehe es dann voraussichtlich am 1. Januar 2020 in Kraft treten kann. I mehr...


Symbolbild. Foto: A. Günzel

Kommentar zum Plastikverbot Der rettende Strohhalm

Ob die Rettung der Meere tatsächlich mit dem Griff zum (Plastik-)Trinkhalm gelingt, darf bezweifelt werden. Aber die EU-Staaten haben Recht, wenn sie mit Druck dafür sorgen, dass zunächst einmal solche Artikel vom Markt genommen werden, die leicht ersetzbar sind. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zur Außenwirtschaft Schutz mit Augenmaß

Man kann sich fehlendes Know-how durch Spionage beschaffen. Das war und ist strafbar. Das nicht verbotene Abwerben wichtiger Ingenieure gehört seit langem zum Repertoire. Die neueste Variante ist: Man kauft sich den Konkurrenten einfach. Und mit ihm all sein Wissen. mehr...


Das UN-Hauptquartier in New York. Foto: dpa

Kommentar zum UN-Flüchtlingspakt Willkommene Hilfe

Europa ist nicht der Nabel der Welt, Deutschland schon gar nicht. Das zeigt sich gerade beim Reizthema Flüchtlinge. Nur etwa drei Prozent von ihnen kommen überhaupt in die Europäische Union. mehr...


Schenkt man Friedrich Merz Glauben, so will es der verhinderte Vorsitzende jedenfalls nicht beim 39-Tage-Comeback belassen. Foto: dpa

Kommentar zur CDU Herr Merz hätte da eine Idee

Ist es nun ein vergiftetes Angebot oder tatsächlich der aufrichtige Wunsch, seiner CDU zu helfen? Schenkt man Friedrich Merz Glauben, so will es der verhinderte Vorsitzende jedenfalls nicht beim 39-Tage-Comeback belassen. mehr...


Der umstrittene Bestsellerautor Thilo Sarrazin. Foto: dpa

Kommentar zu Thilo Sarrazin Die SPD verrennt sich

»Aller guten Dinge sind drei«, lautet ein Sprichwort und ein anderes heißt: »Ehre, wem Ehre gebührt.« Im nicht enden wollenden Fall »Die SPD gegen Thilo Sarrazin« treffen beide nicht zu – sie werden sogar in ihr genaues Gegenteil verkehrt. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zum Streit um das Kind eines AfD-Politikers Toleranz ist anstrengend

Toleranz ist eine edle Haltung und ein schöner Begriff für Sonntagsreden. Im Alltag kann das mit der Duldsamkeit jedoch ganz schön anstrengend werden, wenn man die Meinung seines real existierenden Gegenübers dann auch wirklich aushalten muss. Und da ist manch AfD-Politiker eine Herausforderung. mehr...


Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus. Foto: dpa

Kommentar zu Social Bots Zur Forderung nach einem Gesetz gegen Bots: Pro und Contra

Vor den Wahlen im kommenden Jahr hat sich der Vorsitzende der Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus, besorgt gezeigt über Verzerrungen politischer Debatten über soziale Netzwerke. mehr...


Michal Kurtyka (M), Präsident der UN-Klimakonferenz COP24, und weitere Teilnehmer des Klimagipfels freuen sich über den Beschluss des Kompromisses beim Weltklimagipfel. Ziel des Abkommens ist, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Foto: dpa

Kommentar zum Klimagipfel Kattowitz und die fossile Sucht

Die internationalen Klimaverhandlungen kann man wohl am besten mit einer Gruppe (nicht-)anonymer Alkoholiker vergleichen, deren Mitglieder sich 2015 in Paris geschworen haben, von der Sucht herunterzukommen, weil sonst die Leberzirrhose droht. Leider saufen die meisten seitdem noch mehr als vorher. mehr...


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Kommentar zum Kita-Gesetz Eine Chance verpasst

Eine schöne Wortschöpfung ist auch gefunden: Franziska Giffey (SPD) nennt es stolz das »Gute-Kita-Gesetz«. Nur ist ein Gesetz eben nicht schon deshalb gut, weil es so etikettiert wird. mehr...


Symbolbild. Foto: dpa

Kommentar zur dritten Geschlechtsoption Mann, Frau, andere

Es soll »Divers« heißen – ein drittes Geschlecht für Menschen, deren Geschlechtlichkeit nicht eindeutig ist. Das widerspricht der normalen Lebenserfahrung der meisten, zumal derjenigen, die so etwas gar nicht wissen wollen. mehr...


Die britische Premierministerin Theresa May. Foto: dpa

Kommentar zum EU-Gipfel Keine Hilfe für May

Wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs ihrer britischen Kollegin wirklich hätten helfen wollten, wäre es besser gewesen, sie brüsk zu behandeln, mit scharfen Worten abzukanzeln. Dann hätte Theresa May sich zuhause als Kämpferin für die Interessen des Vereinigten Königreiches inszenieren können. mehr...


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