Dicht am DSC
Meiers Freuden

Von Jens Brinkmeier

Montag, 28.07.2014, 14:56 Uhr aktualisiert: 29.07.2014, 17:03 Uhr
Dicht am DSC : Meiers Freuden
Trainer Norbert Meier konnte mit seiner Arminia in der dritten Bundesliga einen Auftaktsieg feiern. Foto: Thomas F. Starke
brinkmeier

Norbert Meier darf sich freuen. Über den Sieg zum Auftakt bei einem starken Gegner. Und auch über die Probleme, die deutlich zu Tage traten. Der Arminia-Trainer hatte es im Vorfeld vermieden, seine Mannschaft zum Topfavoriten auf den Aufstieg auszurufen. Das taten die meisten seiner Kollegen. Der Start in Mainz hat deutlich gezeigt, dass die direkte Rückkehr in die 2. Liga – und nur das kann das intern ausgegebene Ziel sein – kein Selbstläufer wird. Das hatte Meier prophezeit.

Der Coach kann sich auch über die Fehler im Spiel freuen. Weil sie seinen Spielern als Warnung dienen können. Es darf über die gesamte Saison kein Nachlassen geben, wer weniger als 100 Prozent gibt, verliert. Aufsteiger Mainz hat Bielefelder Defizite aufgezeigt, an denen es zu arbeiten gilt.

Meier kann sich auch darüber freuen, dass jeder gesehen hat, dass der Kader noch Verstärkungen benötigt. Erneut hat er darauf hingewiesen, dass personell nachgelegt werden muss. Der 55-Jährige wird nicht locker lassen, bis das passiert ist. Weil er weiß, dass die Bank zu dünn besetzt ist, um den angestrebten Aufstieg realisieren zu können.

Weil das Team noch nicht eingespielt ist, muss die individuelle Klasse für Siege sorgen. So wie in Mainz. Auch das kann Meier freuen. Ebenso wie die Moral, die wie in den Vorjahren absolut zu stimmen scheint.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2643421?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2269031%2F
Comeback mit Auswärtspunkt
Arminias Cebio Soukou (links, hier gegen Frankfurts Martin Hinteregger) erzielte das 1:0 für den Aufsteiger. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker