Di., 01.12.2015

SC Paderborn Zahlen verdienen höchsten Respekt

Jahreshauptversammlung beim SCP: Aufsichtsratchef Elmar Volkmann verkündete  einen Gewinn von 6,1 Millionen Euro.

Jahreshauptversammlung beim SCP: Aufsichtsratchef Elmar Volkmann verkündete einen Gewinn von 6,1 Millionen Euro. Foto: Jörn Hannemann

Von Matthias Reichstein

Kompliment, SC Paderborn. Die Zahlen, die Montagabend  präsentiert wurden, verdienen höchsten Respekt: 40,6 Millionen Euro Umsatz, nicht nur schuldenfrei sondern auch noch 1,4 Millionen Euro auf dem Konto – der kleine Klub an der Pader mausert sich zum OWL-Krösus.  Der Erstliga-Aufstieg im Mai 2014 hat  diesen Prozess beschleunigt, keine Frage. Aber die Verantwortlichen um  Vereinsboss  Wilfried Finke gingen ihren Weg auch konsequent weiter, als der direkte Abstieg  näher rückte.

Auf teuere Nachverpflichtungen wurde verzichtet

Auf teure Nachverpflichtungen wurde verzichtet, dafür der Sparkurs fortgesetzt. Jetzt  hat der SCP finanzielles Polster, um nach sportlichen Tiefschlägen jederzeit nachzurüsten. Wie in  der   Winterpause. Das Geld ist da, es muss nur  auch in die Mannschaft investiert werden. Denn sportlich läuft es noch immer nicht rund. Der Absteiger steht  auf  einem Relegations-Rang, die Gefahr, erneut das Klassenziel zu verfehlen, ist da.  Ein weiterer Abstieg wäre  allerdings  nicht nur ein herber Imageverlust, er hätte auch finanziell fatale Folgen. Deshalb muss diesmal  gehandelt werden.

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