Sa., 06.02.2016

Kommentar zu einem Kleinkriminellen Korrekt erfolglos

Hier soll der Asylbewerber leben

Hier soll der Asylbewerber leben Foto: Christian Althoff

Von Christian Althoff

80 Strafanzeigen, aber keine Sanktionen: Ein Asylbewerber aus Bad Oeynhausen spielt offenbar mit den Behörden Katz und Maus. Wenn ihm Anklagen zugestellt werden sollen, ist er nicht auffindbar. Aber wenn es den monatlichen Scheck im Sozialamt gibt, reiht er sich in die Schlange ein.

Wie wäre es, wenn das Sozialamt dem Mann mit dem Scheck auch gleich die Anklagen und sonstige Vorladungen in die Hand drückte? So wäre die Zustellung sichergestellt und von einem Beamten bezeugt.

Aber wahrscheinlich gibt es in Deutschland wieder irgendeine Vorschrift, die so ein effektives Vorgehen blockiert. Deshalb läuft alles weiter in gewohnten Bahnen – erfolglos, aber immerhin bürokratisch korrekt.

Nicht nachvollziehbar ist auch, dass eine solche Fülle von Strafanzeigen keine Auswirkung auf das Asylverfahren hat. Natürlich: Jeder kann mal mit dem Gesetz in Konflikt kommen, und das sollte nicht sofort das Verwirken des Asylanspruchs zur Folge haben. Aber 80 Strafanzeigen?

Wer so wenig bereit ist, die Regeln seines Gastlandes zu respektieren, sollte nicht auch noch dadurch belohnt werden, dass er hier für Jahre aufgenommen wird.

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