So., 21.02.2016

Kommentar zum Siegeszug Donald Trumps Unaufhaltsam

Wahlkampf für Donald Trump.

Wahlkampf für Donald Trump. Foto: dpa

Von Thomas J. Spang

Donald Trump ante Portas. Mit seinem zweistelligen Sieg in South Carolina ist der Rechtspopulist der Präsidentschaftsnominierung bei den Republikanern einen großen Schritt näher gekommen. 

Nichts blieb im Wahlkampf an dem »Teflon«-Kandidaten hängen. Ungestraft schlach­tete Trump eine heilige Kuh der Republikaner, als er mit dem Irak-Krieg abrechnete und George W. Bush für den 11. September zur Rechenschaft zog. Folgenlos konnte er auch den Papst schelten. Das Oberhaupt der Katholiken hatte das Versprechen des Kandidaten als »nicht christlich« kritisiert, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen.

Der Kandidat kann machen und sagen, was er will. Die Wähler lassen es ihm nicht nur durchgehen, sondern klatschen dem großmäuligen Milliardär Beifall.

Was nicht bedeutet, dass er keine Leitidee hat. Trump umwirbt die Frustrierten und Verlierer mit »Amerika über alles«. Er macht Mexikaner und Muslime zu Sündenböcken, will Mauern statt Brücken bauen und das Land militärisch auf- und moralisch abrüsten; die Rückkehr von Folter inklusive.

Nach seinem Triumph von South Carolina stellt sich die Frage: Wer kann Trump noch stoppen? Im Lager der moderateren Kandidaten zur Zeit wohl niemand.

Kommentare

<Wer kann Trump noch stoppen? Im Lager der moderateren Kandidaten zur Zeit wohl niemand.>
Und das ist auch gut so!
Die Welt braucht ein starkes Amerika und da ist ein Waschlappen als Präsident nicht brauchbar.

1 Kommentare

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