So., 22.05.2016

Kommentar zur Massenschlägerei in Bielefeld Flüchtlinge gefordert

Foto: Bernhard Pierel

Von Dietmar Kemper

Dass Deutschland durch den Zuzug von Hunderttausenden Flüchtlingen zum Schlachtfeld der Religionen und verfeindeter Volksgruppen wird, ist eine Angst, mit der AfD und »Pegida« schon lange Stimmung machen. Die Vorkommnisse am Samstagabend in Bielefeld liefern solchen Parolen neue Nahrung.

 Es reicht nicht, nur darauf hinzuweisen, dass solche Massenprügeleien bislang nur Ausnahmen darstellen. Damit aus der Willkommens- keine Misstrauenskultur wird, müssen die Flüchtlinge selbst in die Pflicht genommen werden.

Egal ob tschetschenische Muslime, irakische Jesiden oder wer auch immer: Wer nach Deutschland flüchtet, hat sich an die hier geltenden Gesetze und Regeln zu halten. Und die schreiben eben zwingend vor, dass Streitigkeiten jeder Art nicht mit Messern und Schlagstöcken ausgetragen werden dürfen. Wer das nicht einsieht, gehört bestraft und hat hier nichts zu suchen.

Solche Flüchtlinge beunruhigen zu Recht die Bevölkerung und schaden zudem dem Ansehen der vielen Migranten, die dankbar dafür sind, dass sie in Deutschland vor Krieg und Verfolgung sicher sind, die fleißig Deutsch lernen und sich integrieren möchten.

Kommentare

Ausnahmen ?

Ich weiß nicht, ob bundesweit 50 Massenschlägereien - einzelne Gewaltdelikte sind hier nicht erfasst- seit Herbst letzten Jahres noch als "Ausnahmen" beurteilt werden dürfen ???

Uns wird erzählt, dass Tausende Kinder, Frauen und Männer vor Verfolgung und Krieg zu uns fliehen, um hier in Sicherheit zu leben.
Wie kann es sein, dass ein Teil dieser Menschen mitten unter uns selbst den Glaubenskrieg mit Terror und Verfolgung fortführt?
Wer hier immer noch predigt "Wir schaffen das!", der verschließt die Augen vor den Tatsachen, die mittlerweile tagtäglich überall in Deutschland zu sehen sind.

Ein klares Wort Herr Kemper! Nur leider sind das eigentlich Dinge auf die man normalerweise gar nicht hinweisen müsste.
Wer sich bei mir zu Hause nicht benehemen kann hat mein Heim zu verlassen. Nichts anderes ist es hier. Aber man sieht es ja an den Rückführungszahlen abgelehnte Asylanten werden oft nicht abgeschoben aber "geduldet". Straffälige Asylanten werden für viel Geld "resozialisiert". Meist ohne Erfolg.
Und immer weiter spinnen die alten "Volksparteien" die Mär vom gut integrierten und für die Gesellschaft wertvollen Asylsuchenden.. die gute Quittung kommt so oder so, da bin ich mir ganz sicher.

3 Kommentare

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