Mi., 27.07.2016

Kommentar zur Nominierung Hillary Clintons Erfahrung, die zählt

In Souvenir-Geschäften kämpfen Trump- und Clinton-Figuren schon um die Gunst der Käufer.

In Souvenir-Geschäften kämpfen Trump- und Clinton-Figuren schon um die Gunst der Käufer. Foto: Mike-Dennis Müller

Von Thomas J. Spang

Hillary Clinton gehört zur US-amerikanischen Politik wie die Sonne zu einem heißen Sommertag. Sie ist präsent, macht sich bemerkbar und doch haben nur wenige eine genaue Vorstellung von der ehemaligen First Lady, Senatorin und Außenministerin. Ihre Person bleibt auf merkwürdige Weise vage.

Die Republikaner haben aus ihr eine eindimensionale Comic-Figur gemacht, die alles Übel der US-Politik verkörpert.

Tatsächlich hat Hillary Clinton in Philadelphia Geschichte geschrieben und könnte im November als erste Frau ins Weiße Haus einziehen. Die Hindernisse, die sie auf dem Weg dorthin überwinden musste, unterstreichen ihre Qualitäten als politische Langstreckenläuferin.

Diese Eigenschaften könnten ihr als Präsidentin helfen, echte Reformen in der US-Politik durchzusetzen. Niemand kennt die Mechanik der Macht so gut wie sie.

Erfahrung zählt für das wichtigste Amt der Welt. Sie mag keine aufregende Kandidatin sein, aber eine, auf die Verlass ist. Keine schlechte Voraussetzung, die Supermacht durch Zeiten zu führen, die von Unsicherheit und Verwerfungen geprägt sind.

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