Kommentar zum Fernbusgeschäft
Konkurrenz schwindet

Konkurrenz belebt das Geschäft. Davon haben zuletzt Tausende Reisende in Deutschland profitiert. Sie konnten oftmals zwischen mehreren Anbietern wählen, die sich gegenseitig im Preis zu unterbieten suchten.

Mittwoch, 03.08.2016, 22:00 Uhr aktualisiert: 04.08.2016, 10:31 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa
Symbolbild. Foto: dpa

Die Bürger freuten sich über deutlich billigere Tickets, als sie etwa bei der Bahn erhältlich waren. Verständlich, dass die Deutsche Bahn wiederum das Feld nicht kampflos den Mitbewerbern überlassen wollte und den »IC Bus« und »Berlin Linien Bus« auf die Straße brachte – ebenfalls zu Kampfpreisen.

Ob die Unternehmen aber mit einem Ticketpreis von etwa neun Euro für eine einfache Fahrt von Düsseldorf nach Eindhoven gewinnbringend arbeiten können, darf bezweifelt werden. Man muss kein Prophet sein, um festzustellen: Die Konsolidierung im Fernbusmarkt wird voranschreiten, bis am Ende nur noch wenige Anbieter übrigbleiben. Flixbus dürfte den Markt beherrschen.

Und die Preise? Nach Angaben des Reisevergleichportals GoEuro sind sie seit 2014 bereits um 40 Prozent gestiegen – von 3,80 Euro pro 100-Kilometer-Fahrt auf 5,33 Euro. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Bustickets noch teurer werden. Mangels Konkurrenz.

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