Kommentar zu unsicheren Funkschlüsseln
Hersteller in der Pflicht

Das Problem mit unsicheren Autoschlüsseln, auf das ein Forscherteam jetzt hinweist, ist nicht ganz neu. Schon seit Jahren warnen Experten vor dieser Art der Einbruchsmasche: Hacker fangen das Funksignal unbemerkt ab und nutzen es zum Öffnen des Autos. Pech für den Besitzer, wenn im Auto deponierte Wertsachen – quasi ohne Spuren zu hinterlassen – geklaut werden. Wie soll er den Schaden seiner Versicherung nachweisen? Hier herrscht Handlungsbedarf.

Donnerstag, 11.08.2016, 22:00 Uhr aktualisiert: 12.08.2016, 12:54 Uhr
Autoknacker nutzen Funkschlüssel als Masche. Foto: dpa
Autoknacker nutzen Funkschlüssel als Masche. Foto: dpa

Aber ebenso bei den Autoherstellern. Sie sind gefordert, nicht nur beim Motor und den immer beliebter werdenden Assistenzsystemen neueste Technik zu bieten, sondern eben auch bei Funkschlüsseln. Zumal sich die Hersteller Keyless-Go-Systeme als Sonderausstattung teuer bezahlen lassen. Das Problem darf nicht als Bagatelle abgetan werden.

Die Besitzer vieler älterer Fahrzeuge sind leider die Dummen. Sie müssen wohl oder übel mit dem Sicherheitsproblem leben – und darauf hoffen, dass kein Hacker in der Nähe steht. Am besten aber ist es, keine Wertsachen im Auto liegen zu lassen. Gefährdet bleibt allerdings das teure Navigationssystem.

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