Kommentar zum SC Paderborn
Endlich handeln

Paderborn (WB). Sportlich kommt die Mannschaft keinen Schritt weiter. Wirtschaftlich muss der anhaltende Zuschauerschwund mit nur noch 3526 Zahlenden für Alarmstufe Rot sorgen: Bereits im November 2016 kommt nicht einmal mehr die Hälfte der noch im Juni kalkulierten 7500 Kunden pro Partie.

Montag, 07.11.2016, 09:51 Uhr aktualisiert: 07.11.2016, 10:37 Uhr
SCP-Trainer René Müller und die Mannschaft nach dem 0:0 gegen Aalen. Foto: Besim Mazhiqi
SCP-Trainer René Müller und die Mannschaft nach dem 0:0 gegen Aalen. Foto: Besim Mazhiqi

Als wenn der Druck nicht schon hoch genug wäre, schlägt auch noch der Trainer mit einer Brandrede verbal um sich. Müller mag in einigen Punkten Recht haben, die Fans darf aber nur angreifen, wer selbst liefert. 17 Punkte nach 14 Spieltagen reichen nicht.

Ins völlig schiefe SCP-Bild passt aber auch, dass das Präsidium nicht mit einer Stimme spricht. Dabei ist die Situation lange genug schöngeredet worden, jetzt muss gehandelt werden. Wichtigste Personalie: Der SCP muss sportliche Kompetenz einkaufen und einen Manager einstellen.

Weil damit schon viel zu lange gewartet wurde, muss der innerhalb weniger Wochen die drängendsten drei Fragen beantworten: 1. Ist René Müller der Trainer, der Paderborn in die 2. Liga zurückführen kann? 2. Welche Spieler aus dem aktuellen Kader sind dafür geeignet? 3. Welche Positionen müssen in der Winterpause verändert werden?

Das alles kostet (viel) Geld. Der Sturz in die Regionalliga wäre aber das endgültige Aus.

Kommentare

Leo-Armine  schrieb: 08.11.2016 11:55
Unfaßbar
Hört denn der freie Fall beim Nachbarn nicht irgendwann mal auf? Die Fans tun mir aufrichtig leid. Der Verein bräuchte jemanden, der in der Lage ist, einen Kader zusammenzustellen. Das Modell U23- Trainer taugt dazu in den seltensten Fällen.
René Müller sollte erst einmal vor der eigenen Tür kehren, sprich: in der Mannschaft. Die ihn wechselweise hängen läßt und ihm dann leidlich den Allerwertesten rettet, wenn sein Job und ihre Wohlfühlzone akut gefährdet ist.
1 Kommentare
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