Kommentar zum Anschlagsversuch auf Weihnachtsmarkt
Was kommt da noch?

Vorsicht ist geboten, die Hintergründe liegen noch im Dunkeln. Warum will ein zwölfjähriges Kind eine Bombe basteln und damit Menschen verletzen oder sogar töten?

Freitag, 16.12.2016, 21:28 Uhr aktualisiert: 17.12.2016, 09:30 Uhr
Hier sollte der Anschlag offenbar geschehen. Foto: dpa
Hier sollte der Anschlag offenbar geschehen. Foto: dpa

Noch weiß niemand genau, was im familiären Umfeld des Jungen passiert ist, wie eine solche Radikalisierung geschehen und unentdeckt bleiben konnte. Insofern ist nun zuallererst Besonnenheit gefordert, auch in der Aufklärungsarbeit.

Was kommt da noch alles? Das ist die Frage, die sich verunsicherte Menschen jetzt zu Recht stellen. Mit Kindern als potentiellen Attentätern rechnet man nicht, weil das schlichtweg dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Weil man sich einen solchen Wahnsinn gar nicht vorstellen mag. Aber die Verachtung und der religiöse Irrsinn der Terroristen sind so groß, dass sie vor nichts und niemanden Halt machen. Deswegen gibt es die perverse Instrumentalisierung von Kindern bis hin zum Selbstmordattentat.

Das beste Mittel gegen die Verrohung ist immer noch eine Erziehung zur Gewaltlosigkeit und Toleranz. Und Achtsamkeit im eigenen Umfeld.

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