Kommentar zur Konjunktur in Ostwestfalen
Risiken beherrschen

Es ist schon erstaunlich: Da entsteht um uns herum ein Krisenherd nach dem anderen – und die hiesige Wirtschaft scheint das nicht im Geringsten zu kratzen. Trotz Brexit, Russland-Sanktionen, Türkeikrise, Trump-Spektakel und Nordkorea-Säbelrasseln sprudeln die Umsätze, steigt die Zahl der Beschäftigten und klettert die Investitionsbereitschaft.

Mittwoch, 27.09.2017, 21:30 Uhr aktualisiert: 28.09.2017, 12:30 Uhr
IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff (von links), Vize-Hauptgeschäftsführer Harald Grefe und IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven sind zufrieden. Foto: Oliver Schwabe
IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff (von links), Vize-Hauptgeschäftsführer Harald Grefe und IHK-Präsident Wolf D. Meier-Scheuven sind zufrieden.

In den Unternehmen herrscht Zuversicht. Die Lokomotive Deutschland bleibt in der Spur . Davon profitieren derzeit alle: Arbeitnehmer, Staat, Sozialkassen, Kommunen. Die große Frage aber ist: Bleibt es so? Können die geopolitischen Turbulenzen auch die brummende Wirtschaft hierzulande ausbremsen?

Allerdings gibt es auch eine Reihe von Risiken, deren Beherrschung allein Deutschland in der Hand hat. Der Fachkräftemangel etwa erfordert eine deutlich besser strukturierte Ausbildung. Und die gemessen am Reichtum des Landes unzureichende Digitalisierung in Deutschland – schnelles Internet für alle – müsste viel mutiger angegangen werden. Beides kostet viel Geld, ist aber die Grundlage für gute Geschäfte von morgen.

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