Kommentar zum Eurovision Song Contest
Gut gemacht

Manch einer mochte seinen Augen da kaum trauen: vier Mal zwölf Länder-Jury-Punkte für Deutschland, gleich noch zehn Mal zehn als zweithöchste Anerkennung obendrauf, Nullrunden selten. Und eine Deutschland zuträgliche Stimmung dann auch noch beim Televoting...

Sonntag, 13.05.2018, 21:30 Uhr
Michael Schulte beim ESC in Lissabon. Foto: dpa
Michael Schulte beim ESC in Lissabon. Foto: dpa

Wer hätte das gedacht, nachdem die deutschen ESC-Beiträge der vergangenen drei Jahre nur peinliche letzte oder vorletzte Plätze gebracht hatten? Michael Schulte hat mit seinem schönen vierten Platz die Wunden der deutschen ESC-Fans geheilt, ihnen das Herz geöffnet.

Der Punktesegen von vielen direkten Nachbarn wie den Niederlanden, Skandinavien, der Schweiz, Österreich, Italien und sogar Polen zeigt zudem: Es geht nicht ums Abwatschen ungeliebter Mitbewerber im Sängerwettbewerb der Nationen. Viele versuchten ja das schlechte Abschneiden in den Vorjahren damit zu entschuldigen.

Michael Schulte, der Rotschopf aus dem N0rden, hat einfach gute Musik mitgebracht – und mit seinem ehrlichen Auftritt überzeugt. Wie insgesamt der Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon eine Werbung für das Großereignis war. Spannung und Emotionen: Der ESC lebt!

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