Kommentar zum Flugverkehr
Druck in der Luft

Preisdruck, Zeitdruck, Kostendruck: Der Luftfahrtbranche steht ein heißer Sommer bevor. Nach der Pleite von Air Berlin sind noch nicht alle Ferienverbindungen wieder hergestellt, und der Streik der französischen Fluglotsen tut ein Übriges.

Montag, 28.05.2018, 21:40 Uhr aktualisiert: 29.05.2018, 05:54 Uhr
Symbolbild. Foto: Andreas Schnadwinkel
Symbolbild. Foto: Andreas Schnadwinkel

Die Probleme von Small Planet sind aber auch hausgemacht. Ob Hydraulik oder Klimaanlage – immer wieder verursachen Defekte Verzögerungen. Die in Paderborn stationierte Airline ist aber bei weitem nicht die einzige Fluggesellschaft, bei der es hakt.

Und Verspätungen von mehr als 30 Stunden, die an einem Regionalflughafen anfallen, machen eben mehr Aufsehen als Flugausfälle in Frankfurt.

Small Planet zählt zu den Billigfliegern. Dass auch der Tui-Konzern seine Kunden auf die Maschinen bucht, ist ein Zeichen für die knappen Kalkulationen in der Touristik. Ganz offenbar rechnet es sich eher, Fluggäste bei Verspätungen in Hotels un­terzubringen und Entschädigungen zu zahlen, als eine teurere Fluglinie zu chartern.

Das Risiko: Nicht alle Reisenden achten nur auf den Preis. Und der gute Ruf kann schnell dahin sein.

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