Fr., 13.07.2018

Kommentar zum Nationalpark in der Senne Beim Wort nehmen

Der Truppenübungsplatz.

Der Truppenübungsplatz. Foto: Jörn Hannemann

Von Bernd Bexte

Wer wollte schon etwas gegen einen Nationalpark haben? Wilde Naturromantik, ein Stück echter Ursprünglichkeit vor der Haustür – um das gut zu finden, muss man kein ausgewiesener Naturbursche sein. Deshalb ist es auch erklärlich, dass bei einer Umfrage ein Naturpark so hohe Zustimmung bekommt.

Dass Menschen im Rheinland von der Konfliktlage in OWL nur wenig wissen, sollte bei der Einordnung allerdings berücksichtigt werden. Denn vor Ort ist die Zustimmung zwar deutlich, aber doch spürbar geringer. Überhaupt: Der Streit um den Nationalpark sollte nicht nach Umfragewerten entschieden werden. So etwas geht nur im Konsens aller Betroffenen.

Auf dem Weg dorthin können die beharrlich kämpfenden Befürworter jetzt aber einen Erfolg verbuchen. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) überlässt die Entscheidung der Region. Und deren Politiker haben sich im Regionalrat parteiübergreifend dafür stark gemacht, die Option Nationalpark zu erhalten – wenn es dafür eine Möglichkeit nach Abzug der Briten gibt. OWL sollte Pinkwart beim Wort nehmen.

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