Mo., 10.09.2018

Kommentar zu Maaßen Vertrauensverlust

Hans-Georg Maaßen.

Hans-Georg Maaßen. Foto: dpa

Von Hagen Strauß

Es ist der Vertrauensverlust, der in den vergangenen Tagen entstanden oder noch größer geworden ist. Zunächst gilt das für den Verfassungsschutz und seinen Präsidenten. Hans-Georg Maaßen hat diejenigen stark gemacht, die am rechten Rand fischen und sich zu den Anwälten besorgter Bürger stilisieren. Auch sein nachgereichter Bericht wird daran nichts mehr ändern.

Horst Seehofer ist der zweite im Bunde, der Vertrauen zerstört. Mit der Abrissbirne drischt der CSU-Bundesinnenminister ein ums andere Mal auf die Autorität der Kanzlerin ein.

Man fragt sich, was eigentlich noch alles passieren muss, bis Angela Merkel die personelle Reißleine zieht. Dass sie das Koalitionsende fürchtet und die CSU daheim in Bayern im Landtagswahlkampf steckt, ist bekannt. Doch Merkel muss sich endlich eindeutig erklären. Wie soll man ansonsten noch Vertrauen in eine Bundesregierung haben in einer Zeit, in der im Land etwas ins Rutschen gekommen ist?

Kommentare

Vertrauensverlust

Maassen muss gehen und seine "Behörde" sowieso! So wollen es jedenfalls die "Grünen"und fordern ein modernes "Ministerium für Staatssicherheit". Den "Grünen" war die fehlende Linkslastigkeit des Inlandsgeheimdienstes, die letzte rechtsstaatliche Bastion, ein Dorn im Auge, Gott sein dank, kann man das Volk zwar beleidigen, aber nicht entlassen.

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